Schulen fehlt Geld für digitale Bildung

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Februar 22, 2018 Comments (0) Mediennutzung

Zeichen setzen gegen Cybermobbing

Zeichen gegen Cybermobbing

Absichtliches Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen anderer mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel wird als Cybermobbing bezeichnet.

Die Möglichkeiten, Bilder zu verfremden oder mit lustigen Kommentaren zu versehen sind denkbar einfach geworden, ihre Verbreitung über Kommunikationsplattformen wie WhatsApp oder SnapChat funktioniert denkbar schnell. Kinder und Jugendliche, die Mobbing ausgesetzt sind, leiden darunter und sind meist nachhaltig stark belastet.

Wie stark werden Jugendliche mit Cybermobbing konfrontiert?

In Rahmen der JIM Studie 2017, an der 1.200 Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren in ganz Deutschland teilnahmen, gab ein Fünftel der Befragten an, dass über seine Person bereits schon einmal falsche oder beleidigende Inhalte digital verbreitet wurden. Hierbei wurde nicht hinterfragt, ob dies absichtlich oder unabsichtlich geschehen war. Fragt man die Jugendlichen konkret nach beleidigenden oder peinlichen Fotos oder Videos, die über sie versendet oder gepostet wurden, hat dies etwa jede/r zehnte bereits erlebt. Davon, dass im eigenen Bekanntenkreis jemand gezielt im Internet oder übers Handy fertiggemacht wurde, konnten sogar zwei Fünftel der Jugendlichen berichten.

Es ist also von Bedeutung, Kinder und Jugendlich für das Thema zu sensibilisieren, damit sie erkennen, welche Auswirkung ausgrenzendes Verhalten im Netz haben kann und dass es wichtig ist, sich für andere einzusetzen.

Der Behaupte-dich-gegen-Mobbing-Tag

Ein Zeichen gegen Cybermobbing und Mobbing im Allgemeinen setzt der internationale Behaupte-dich-gegen-Mobbing-Tag, der am morgigen Freitag stattfindet. An ihm können Schulen, Unternehmen oder Organisationen teilnehmen. Dieses zweimal im Jahr stattfindende Event, am letzten Freitag im Februar und am dritten Freitag im November, zelebrieren die Teilnehmer, indem sie feierlich unterschreiben, Mobbing nicht zu unterstützen.

Die Kampagne wurde ursprünglich von zwei Studenten ins Leben gerufen, die sich solidarisch mit einem Kommilitonen zeigen wollten, der wegen des Tragens eines rosa T-Shirts gemobbt wurde. Aus diesem Grund gehört es am Behaupte-dich-gegen-Mobbing-Tag auch dazu, ein pinkes T-Shirt zu tragen.

Die Bewegung „Neue deutsche Medienmacher“ setzt sich auf kreative Weise für eine hass-freie Sprache im Internet ein. Unter https://no-hate-speech.de/de/kontern liefern sie witzige Memes mit schlagfertigen Antworten auf Hate Speech im Netz.

Beitragsbild: © Photographee.eu / Fotolia

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