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Zu viele Studienabbrecher mehr Berufsorientierung leisten

Zu viele Studienabbrecher – mehr Berufsorientierung leisten

8. August 2018 Comments (0) Jugendmarketing, Studien

Videowerbung versetzt Kinder in eine positive Stimmung

Videowerbung versetzt Kinder in eine positive Stimmung

Videowerbung für Kinder sollte anders gemacht sein als für Erwachsene. Das bestätigt eine Werberezeptionsstudie von Walt Disney. Demnach reagieren Kinder mehrheitlich positiv auf dynamische Spots.

Kinder reagieren positiv auf Videowerbung und die dort beworbenen Produkte. Das hat die Vermarktungsorganisation der Walt Disney Company, Disney Media Sales & Partnerships, herausgefunden. Befragt wurden 900 Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren. Analysiert wurden 5.342 Werbekontakte mit Eye Tracking, Gesichtserkennung und einer Messung des Hautleitwerts. Das berichtet die Seite lead-digital.de.

Dass Werbung einen Einfluss auf Kinder hat, bestätigt auch die Disney-Studie. So wurde bei mehr als der Hälfte (55 Prozent) der Werbekontakte eine positive Veränderung hinsichtlich der beworbenen Produkte gemessen. Für die bessere Erinnerung helfen mehrfache Kontakte. Insgesamt löse Werbung bei 67 Prozent der Kinder positive Emotionen aus.

Videowerbung sollte überraschend und dynamisch sein

Eine weitere Erkenntnis: Vor allem, wenn Videowerbung überraschend und dynamisch ist, wird sie von der jungen Zielgruppe positiv bewertet. Alexander Karnowski, Head of Research der Walt Disney Company GSA, erklärt: „Der Einsatz von Musik, Soundeffekten oder Bewegung aktiviert Kinder. Zu viele Infos in kurzer Zeit können dagegen Stress erzeugen und sie überfordern. Zu schnelle Videoschnitte sollten deshalb vermieden werden.“

Auch das Werbeumfeld hat einen Einfluss auf die Wirkung von Werbung. Gefällt den Kindern, was nach der Werbung bzw. um die Werbung zu sehen ist, reagieren sie auch positiver auf die Videowerbung.

Mittellange Spots am wirksamsten

Die Spotlänge sollte sich im mittleren Bereich bewegen, so Disney. Bei zu kurzen Spots besteht das Problem in unzureichenden Informationen, lange Videos hätten tendenziell eine Überlastung des Arbeitsgedächtnisses zur Folge. Auch helfe es, Markenlogos und -namen frühzeitig einzublenden, um das Markenbewusstsein zu stärken.

Zwischen den Geschlechtern konnten leichte Unterschiede festgestellt werden. Während sich Jungen eine eher geschlechtsspezifische Ansprache wünschen, stehen Mädchen auf mehr Abwechslung.

Beitragsbild: © Myst / Fotolia

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