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Deutschland - kein Land der Unternehmer

Deutschland – kein Land der Unternehmer

März 13, 2018 Comments (0) Politik

„Karriere mit Lehre“: Anja Karliczek macht es vor!

Anja Karliczek

Deutschland bekommt eine weitere Große Koalition. Neu im Kabinett ist Bildungsministerin Anja Karliczek. Der Karriereweg der CDU-Politikerin zeigt, dass eine erfolgreiche Karriere auch mit dem Start über eine berufliche Ausbildung erreicht werden kann.

Nach dem positiven Mitgliederentscheid der SPD steht der neuen Großen Koalition nichts mehr im Wege. Bei der Verteilung der Ministerposten fiel die Wahl auf einige Neulinge im Kabinett. Eine davon ist Anja Karliczek. Die CDU-Politikerin aus Tecklenburg ist heute 46 Jahre alt und wird in den nächsten Jahren das Bundesministerium für Bildung und Forschung führen.

Nach der Schule eine berufliche Ausbildung

Nach ihrem Abitur im Jahr 1990 entschied sich die Tochter eines Hoteliers für einen Karrierestart mit einer Dualen Berufsausbildung. Statt unmittelbar ein Hochschulstudium anzustreben, begann sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau und blieb dort zunächst als Angestellte. Nachdem sie in den familieneigenen Hotelbetrieb gewechselt war, absolvierte Kaliczek eine weitere Ausbildung – zur Hotelfachfrau. Seit 1994 arbeitet sie in leitender Funktion im Hotel Teutoburger Wald.

Das Studium folgte später

Anja Karliczek wählte also den klassischen Weg der Berufsausbildung als Karrierestart. 13 Jahre nach ihrem Schulabschluss begann sie schließlich ein Fernstudium der Betriebswirtschaftslehre. Heute ist sie zusätzlich zur ausgebildeten Bankkauffrau und Hotelfachfrau auch Diplom-Kauffrau. Und in Kürze Bundesministerin. Ein hervorragendes Beispiel also dafür, dass auch mit einer Dualen Berufsausbildung große Karrieren verbunden sein können.

Interessant ist: Im Jahr 2017 begannen ganze 56 Prozent der Schulabgängerinnen und -abgänger im Anschluss an die Schule ein Hochschulstudium. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 waren es nur 37 Prozent. Daher herrscht aktuell in den klassischen Ausbildungsbranchen ein Fachkräftemangel. Man sollte sich also an der neuen Bildungsministerin durchaus ein Beispiel nehmen.

© Beitragsfoto: Rauß Fotografie

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