Jungen bekommen mehr Taschengeld als Mädchen?!

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Von einer kompletten Gleichberechtigung sind wir in Deutschland noch weit entfernt. Während der Gender-Pay-Gap jedem mittlerweile ein Begriff sein sollte und die schlechtere Bezahlung von Frauen bei gleicher Arbeit bezeichnet, gibt es einen solchen Gap anscheinend auch beim Taschengeld. Das zeigt zumindest eine repräsentative FORSA Studie für den ersten „Kids-Medien-Kompass“ im Auftrag der Blue Ocean Entertainment AG.

Demnach erhalten Jungen im Alter von 4 bis 13 Jahren im Schnitt 15,34 Euro Taschengeld pro Monat, während Mädchen in dieser Altersgruppe im gleichen Zeitraum nur 13,76 Euro – und damit rund 11,5 Prozent weniger als die Jungen, erhielten. Dieser „Gender Pocket Money Gap“ zieht sich laut der Studienergebnisse durch die komplette Kindheit.

Schaut man sich die Altersgruppen genauer an, so findet sich der größte Unterschied zwischen Jungen und Mädchen bei den Jüngsten. Bei den 4-6-Jährigen liegt der monatliche Taschengeld-Durchschnitt bei den Jungen bei 9,30 Euro, bei den Mädchen bei 5,82 Euro. Bei den 7- bis 10-Jährigen sind es 11,09 Euro versus 10,56 Euro und bei den 11- bis 13-Jährigen 21,28 Euro versus 19,65 Euro.

Wie beim Lohn sollte hier gelten: Mädchen und Jungen gleichbehandeln!

Orientierungslos nach dem Abschluss? So kann in Schulen geholfen werden!

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Jeder hatte bestimmt in seinem Leben diesen einen Moment, wo man nicht wusste, was die Zukunft bringt und welche Richtung man einschlagen soll.

Diese Orientierungslosigkeit ist besonders bei Schulabgängern ein regelrechtes Massenphänomen. Junge Erwachsene, egal welchen Abschluss sie machen, eint dieser eine Gedanke: Was soll ich denn jetzt machen und wie soll meine berufliche Laufbahn aussehen? Ausbildung? Studieren? Oder beides?

Und jetzt auch noch Corona! Geht es den Unternehmen überhaupt gut genug um einen später zu übernehmen? Fragen über Fragen, mit denen sich die Jugendlichen momentan aussenandersetzen müssen.

Einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung zufolge haben 61% der jungen Menschen die Sorge, dass sich die Chancen auf einen Ausbildungsplatz aufgrund von Corona verschlechtert haben.

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Die gute Nachricht aber: Unternehmen bilden weiter aus und erweisen sich als erstaunlich krisenfest!

Die Jugendlichen müssen allerdings auch über die vorhandenen Chancen informiert werden! Die Corona-Pandemie erzwingt hier neue Strategien, die möglichen Absolvent:innen zu erreichen. Wo früher Berufsinformationstage an Schulen und Ausbildungsmessen ein adäquates Mittel waren, müssen nun andere Lösungen her.

Möglichkeiten für modernes und digitales Schul- und Jugendmarketing an Schulen auch in Zeiten der Pandemie gibt es viele.

So ermöglicht bspw. die Hamburger Agentur DSA youngstar über Ihre Online-Plattform DSA connect Schulen die Möglichkeit, Materialen für Berufs- und Studienorientierung ganz einfach mit einem Klick kostenlos herunterzuladen.

Mit 250 Zukunftssäulen in den bundesweiten Metropolregion haben Betriebe darüber hinaus die Chance, mit Postkarten, Plakaten und kleinen Infofilmchen völlig kontaktlos für ihre Unternehmen und Berufe zu werden. Die zwei Meter hohen Stand-Panels stehen an den hochfrequentierten Orten der Schule und bieten Schülerinnen und Schülern aktuelle Informationen rund um die Ausbildung- und Studienmöglichkeiten.

Modernen Ausbildungsmarketing ist also auch in Zeiten der Pandemie möglich und vielleicht sogar wichtiger denn je – man muss es einfach nur machen. Dann klappt es auch mit der Orientierung!

Arbeitnehmerwünsche der Deutschen

Bild: Die Arbeitnehmerwünsche der Deutschen

Die Arbeitnehmerwünsche in Deutschland unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland sehr stark. Für eine Studie wurden mehr als 800.000 Datensätze an monatlichen Suchanfragen ausgewertet. Das Ergebnis: Mitarbeiter-Benefits sind bei Arbeitnehmern hoch im Kurs.

Der Toolkit-Anbieter SEMrush hat für seine StudieWar for Talents“ über 800.000 Datensätze monatlicher Suchanfragen zum Thema Berufsleben analysiert. Hierfür wurden eingegebene Keywords von Arbeitnehmern ausgewertet.

Bei den gewünschten Zusatzleistungen der Mitarbeiter zeigt sich, dass die Wünsche sich von Region zu Region stark unterscheiden. Besonders häufig suchen Münchener im Internet nach Mitarbeiter-Benefits. Wichtig ist ihnen „Home Office“ und „Vertrauensarbeitszeit“. Berliner hingegen suchen insgesamt am wenigsten nach Zusatzleistungen. Insgesamt konnte beobachtet werden, dass sich das deutschlandweite Suchvolumen für Mitarbeiter-Benefits von 2014 bis 2018 vervierfacht hat.

Arbeitnehmerwünsche im Bereich Finanzen und Sachleistungen: drei Favoriten

Die Auswertung der Suchvolumen im Bereich Finanzen und Sachleistungen zeigt: Es gibt drei klare Favoriten. Auf dem ersten Platz liegt mit dem größten Suchvolumen das Keyword „Gehaltserhöhung“, gefolgt von „Urlaubsgeld“ auf dem zweiten und „Erholungsbeihilfe“ auf dem dritten Platz. Die Keywords „Dienstfahrrad“ und „Mitarbeiterrabatt“ rangieren in der Wichtigkeit für die Arbeitnehmer bereits deutlich dahinter.

ach einem guten Gehalt suchen im Internet vor allem Bewohner des Bundeslandes Bremen, Hamburg und dem Saarland. Beim Keyword „Gehaltserhöhung“ liegen die Hamburger mit großem Abstand vor den Berlinern und dem Rest des Landes. Auch bei „Gehalt verhandeln“ liegen die Bewohner Hamburgs weit vor denen aus Bremen und Berlin.
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Flexible Arbeit und Zufriedenheit: „Home Office“ und „Work-Life-Balance“ vorne

Bei Anfragen im Bereich Flexible Arbeit und Zufriedenheit zeigt sich ein klares Bild. Das größte Suchvolumen weist bundesweit das Keyword „Home Office“ auf, gefolgt von der „Work-Life-Balance“ und dem „Betriebsarzt“. Die größten Steigerungen zwischen den Jahren 2014 und 2018 wurden bei den Keywords „Firmensport“, „Zufrieden im Job“ und „Bürohund“ gemessen.

Im Vergleich der Bundesländer ist zu beobachten, dass Arbeitgeber vor allem in den Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen besondere Incentives für die Arbeitnehmer bieten sollten.

Die gesamten Ergebnisse der Studie können auf der Webseite des Unternehmens SEMrush eingesehen werden.

Beitragsbild: © LIGHTFIELD STUDIOS / Fotolia