Jungen bekommen mehr Taschengeld als Mädchen?!

pexels maitree rimthong 1602726 300x200 - Jungen bekommen mehr Taschengeld als Mädchen?!

Von einer kompletten Gleichberechtigung sind wir in Deutschland noch weit entfernt. Während der Gender-Pay-Gap jedem mittlerweile ein Begriff sein sollte und die schlechtere Bezahlung von Frauen bei gleicher Arbeit bezeichnet, gibt es einen solchen Gap anscheinend auch beim Taschengeld. Das zeigt zumindest eine repräsentative FORSA Studie für den ersten „Kids-Medien-Kompass“ im Auftrag der Blue Ocean Entertainment AG.

Demnach erhalten Jungen im Alter von 4 bis 13 Jahren im Schnitt 15,34 Euro Taschengeld pro Monat, während Mädchen in dieser Altersgruppe im gleichen Zeitraum nur 13,76 Euro – und damit rund 11,5 Prozent weniger als die Jungen, erhielten. Dieser „Gender Pocket Money Gap“ zieht sich laut der Studienergebnisse durch die komplette Kindheit.

Schaut man sich die Altersgruppen genauer an, so findet sich der größte Unterschied zwischen Jungen und Mädchen bei den Jüngsten. Bei den 4-6-Jährigen liegt der monatliche Taschengeld-Durchschnitt bei den Jungen bei 9,30 Euro, bei den Mädchen bei 5,82 Euro. Bei den 7- bis 10-Jährigen sind es 11,09 Euro versus 10,56 Euro und bei den 11- bis 13-Jährigen 21,28 Euro versus 19,65 Euro.

Wie beim Lohn sollte hier gelten: Mädchen und Jungen gleichbehandeln!

#26 Glossar Junge Zielgruppe

pexels andrea piacquadio 3777931 300x200 - #26 Glossar Junge Zielgruppe

Wenn es um die Beschreibung der jungen Zielgruppe geht, wabert eine Unmenge an Begrifflichkeiten durchs Netz: von Smart Natives über Bratans bis hin zu cornern. Da kommt man leicht durcheinander. Mit unserer Serie „Glossar junge Zielgruppe“ bringen wir regelmäßig Licht ins Dunkel.

Heute: sheeeesh!

Ursprünglich soll der Ausdruck aus dem Hip Hop-Genre stammen. Dort steht er für eine abgewandelte Form von „Geez“. Damit ist wiederum der Ausruf „Jesus“ gemeint, der allerdings nicht im religiösen Sinne verwendet wird, sondern eher als „Wirklich? Echt jetzt? Nicht dein Ernst!?“

Sheeeesh! Hättet Ihr das gewusst?

 

Überraschungsbox für Grundschüler:innen

Unbenannt 300x194 - Überraschungsbox für Grundschüler:innen

Die Sommerferien neigen sich bald wieder dem Ende zu und die Schüler:innen begeben sich in ein weiteres spannendes Schuljahr 2021/22. Wird Corona immer noch den Alltag der Schulen und der Schülerschaft bestimmt? Wissen tun wir es nicht – hoffen können wir allerdings schon.

Was wir aber wissen: Freuen können sich auf jeden Fall an die 100.000 Grundschüler:innen! Die DSA youngstar, Schulmarketing Spezialisten aus Hamburg, haben sich in der Pandemie für Schulen stark gemacht. Neben der Unterstützung bei der Umsetzung von Hygienekonzepten mit kostenlosen MNS-Masken, Handgele etc., wollen die Hamburger Schulen und Kinder mit Geschenken überraschen: Mit Hilfe ihrer Partner konnten sie eine Back2School-Geschenkbox zusammenstellen – mit kleinen Goodies für die kleinsten unserer Gesellschaft!

Und die Schulen nehmen das dankend an! Innerhalb von wenigen Tagen waren die 1.000 Boxen ausverkauft.

Die Bestellungen der Geschenkeboxen liefen dabei über das digitale Schule-Wirtschaft-Netzwerk „DSA connect„, das mittlerweile über 6.000 Partner-Schulen umfasst – wow!

Und damit soll noch nicht Schluss sein! Eine Nikolaus-Box ist bereits in Planung.

Interessierte Unternehmen und Institutionen können sich noch bis zum 29. Oktober unter wirsinddabei@dsa-youngstar.de oder telefonisch unter 040 / 80 90 95 9-00 melden und sich ihren Platz in der nächsten Geschenkebox sichern.

 

#AzubiChallenge nimmt Fahrt auf!

Albina MWW mit Logo 300x195 - #AzubiChallenge nimmt Fahrt auf!

Wir berichteten bereits über die neue Instagram-Kampagne „Mach‘s wie wir!“ der Hamburger Schulmarketing Agentur DSA youngstar. Noch mal kurz zum Hintergrund:

Im Rahmen der „Azubi-Challenge“ werden aktuelle Azubis aufgerufen, in 120-Sekunden-Videos im Instagram- und TikTok-Stil ihren Beruf vorzustellen. Es winken 5.000,- EUR Preisgeld für das beste Video.

Und die Kampagne nimmt richtig Fahrt auf! Und das aus gutem Grund: Für Ausbildungsbetriebe wird es immer schwieriger, genügend und ausreichend qualifizierte Azubis zu finden. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 11% weniger neue Berufsausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. Für 2021 muss mit einem weiteren Rückgang gerechnet werden, denn die Berufsorientierung war und ist wegen Corona an vielen Schulen ausgesetzt.

Ein Weg, kreativ mögliche neue Bewerber anzusprechen: Recruiting über Social Media – insbesondere Instagram-Recruiting.

Mehr als 70 Prozent der 14- bis 20-Jährigen in Deutschland beklagen, dass sich die Chancen auf dem Ausbildungsmarkt durch Corona verschlechtert haben. Viele wissen zudem nicht, welche Möglichkeiten die duale Berufsausbildung ihnen bietet.

Genau hier setzt das innovative Konzept von www.machs-wie-wir.de an.

Obwohl erst im Mai gestartet, liest sich die bisherige Partner-Liste wie ein Who-is-Who der deutschen Ausbildungslandschaft. Neben der Handelskammer Hamburg unterstützen auch die Industrie- und Handelskammern aus Berlin, Köln, Frankfurt, Düsseldorf, Nürnberg, Wiesbaden, Hannover, Kassel, Fulda, Lahn-Dill, Offenbach und zahlreichen weiteren Regionen Deutschlands die Initiative.

Es bleibt also spannend rund um die #AzubiChallenge. Wir bleiben auf jeden Fall dran!

Interessierte Unternehmen können sich übrigens unter www.machs-wie-wir.de/mitmachen melden.

 

Nachhaltiger Konsum bei Jugendlichen: Hat sich was getan?

pexels ready made 3850512 2 1 300x200 - Nachhaltiger Konsum bei Jugendlichen: Hat sich was getan?

Greta macht es vor und alle nach? Klimaschutz war einer der Mega-Trends, bis die Corona Pandemie den Fokus von den jugendlichen Klimaschützern weg verlagert hat. Hat sich generell was im Bewusstsein der Jugendlichen verändert?

Blicken wir mal kurz zurück: Im Herbst 2018 entscheidet sich Greta Thunberg der Schule fernzubleiben. Stattdessen stellte sie sich ganz allein mit einem riesigen Plakat in der Hand vor das schwedische Parlament in Stockholm. Darauf stand: „Skolstrejk för klimatet“, also „Schulstreik für das Klima“. 

2019 ist daraus eine globale Bewegung von meist jugendlichen Klimaaktivisten geworden – die vor allem freitags für das Klima auf die Straße gehen: Fridays for Future. Für junge Menschen in Deutschland ist der Schutz von Umwelt- und Klima seither ein Top-Thema. Die deutliche Mehrheit von ihnen ist politisch interessiert, bereit sich einzubringen. Sie erwarten dafür aber auch was. Vor allem, dass die Politik mehr tut für Klima und Umwelt, und dass sie dabei auf soziale Gerechtigkeit achtet. Und sie sehen vor allem bei jeder und jedem Einzelnen noch Potenzial, sich stärker umweltgerecht zu verhalten – auch im persönlichen Konsum. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Jugendstudie „Zukunft? Jugend fragen“.

Unternehmen werden sich daher besonders diesem Trend nicht entgegenstellen können. Im Alltag werden die „alten“ Marken zwar weiter konsumiert, aber stärker als früher mit einem moralischen „Geschmäckle“. Ihren Aufbruch in eine neue Nachhaltigkeit wollen junge Verbraucher lieber gleich mit neuen Produkten und Marken gestalten.

Am neuen Qualitätsstandard „sustainable“ kommt perspektivisch also niemand vorbei, der erfolgreich Jugendmarketing betreiben will. Das Produkt muss folgendes versprechen: Anders zu sein und Konsum und Moral miteinander zu verbinden.