Orientierungslos nach dem Abschluss? So kann in Schulen geholfen werden!

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Jeder hatte bestimmt in seinem Leben diesen einen Moment, wo man nicht wusste, was die Zukunft bringt und welche Richtung man einschlagen soll.

Diese Orientierungslosigkeit ist besonders bei Schulabgängern ein regelrechtes Massenphänomen. Junge Erwachsene, egal welchen Abschluss sie machen, eint dieser eine Gedanke: Was soll ich denn jetzt machen und wie soll meine berufliche Laufbahn aussehen? Ausbildung? Studieren? Oder beides?

Und jetzt auch noch Corona! Geht es den Unternehmen überhaupt gut genug um einen später zu übernehmen? Fragen über Fragen, mit denen sich die Jugendlichen momentan aussenandersetzen müssen.

Einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung zufolge haben 61% der jungen Menschen die Sorge, dass sich die Chancen auf einen Ausbildungsplatz aufgrund von Corona verschlechtert haben.

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Die gute Nachricht aber: Unternehmen bilden weiter aus und erweisen sich als erstaunlich krisenfest!

Die Jugendlichen müssen allerdings auch über die vorhandenen Chancen informiert werden! Die Corona-Pandemie erzwingt hier neue Strategien, die möglichen Absolvent:innen zu erreichen. Wo früher Berufsinformationstage an Schulen und Ausbildungsmessen ein adäquates Mittel waren, müssen nun andere Lösungen her.

Möglichkeiten für modernes und digitales Schul- und Jugendmarketing an Schulen auch in Zeiten der Pandemie gibt es viele.

So ermöglicht bspw. die Hamburger Agentur DSA youngstar über Ihre Online-Plattform DSA connect Schulen die Möglichkeit, Materialen für Berufs- und Studienorientierung ganz einfach mit einem Klick kostenlos herunterzuladen.

Mit 250 Zukunftssäulen in den bundesweiten Metropolregion haben Betriebe darüber hinaus die Chance, mit Postkarten, Plakaten und kleinen Infofilmchen völlig kontaktlos für ihre Unternehmen und Berufe zu werden. Die zwei Meter hohen Stand-Panels stehen an den hochfrequentierten Orten der Schule und bieten Schülerinnen und Schülern aktuelle Informationen rund um die Ausbildung- und Studienmöglichkeiten.

Modernen Ausbildungsmarketing ist also auch in Zeiten der Pandemie möglich und vielleicht sogar wichtiger denn je – man muss es einfach nur machen. Dann klappt es auch mit der Orientierung!

Die Möglichkeiten nach dem Schulabschluss – welcher ist der beste Weg?

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Wer nach dem Schulabschluss in die Berufswelt starten möchte, muss sich darüber klar werden, ob er einen der 18.000 Studiengänge, einen der 326 dualen Ausbildungsberufe oder einen der 1.590 dualen Studiengänge wählt. Dabei gibt es keine pauschale Lösung – jeder Schulabgänger muss für sich entscheiden, welcher der richtige Weg für ihn ist.

Um diese Entscheidung treffen zu können, sollten die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten betrachtet und abgewogen werden.

Die Möglichkeiten

Im Studium wird ein umfangreiches und vertieftes theoretisches Wissen vermittelt, während die Studierenden ihre Zeit flexibel einteilen können. Zudem kann das Studium durch Wahlkurse an die persönlichen Interessen angepasst werden. Allerdings hat man während des Studiums kein Einkommen, es sei denn die Studierenden arbeiten neben dem Studium in einem Nebenjob, was zusätzlichen Stress und Zeitaufwand bedeutet. Durch das viele notwendige Lernen für Prüfungen und das Schreiben von Hausarbeiten, ist das Studium ohnehin sehr zeitintensiv. Hinzu kommen finanzielle Aufwendungen für Studiengebühren oder Bücher. Dadurch, dass sich aus dem Studium oftmals kein klares Berufsbild abzeichnet und durch die geringe Praxiserfahrung, stellt sich der Berufseinstieg nach dem Studium oftmals als schwierig heraus. Nichtsdestotrotz erhalten Studierende durch den hohen anerkannten Status eines Studiums oftmals höhere Aufstiegschancen und ein höheres Gehalt.

Die duale Berufsausbildung hingegen zeichnet sich durch die hohe Praxiserfahrung aus, durch die Auszubildende einen erleichterten Einstieg in neue Jobs erlangen. In Kombination mit der Vermittlung von theoretischem Wissen, wird den Auszubildenden ein umfangreiches „Rundum-Paket“ geboten. Zudem besteht die Möglichkeit, nach der Ausbildung durch die Übernahme im Ausbildungsbetrieb übergangslos einen festen Job zu erhalten. Dennoch ist es mit einer Ausbildung schwieriger in Führungspositionen zu gelangen und die Verdienstmöglichkeiten können geringer sein, als nach dem Studium. Zudem ist ein späterer Wechsel in einen anderen Berufsbereich häufig nicht ganz einfach, da die Berufsausbildungen oftmals recht spezialisiert auf ein Berufsfeld sind. Hinzu kommen regelmäßige lange Arbeitszeiten (Vollzeit) mit wenig Freiheiten in der Zeiteinteilung. Allerdings erhalten Auszubildende, im Gegensatz zu Studenten, bereits während der Ausbildungszeit eine angemessene Vergütung, bei weniger Lernstress. Zudem ist eine Ausbildung auch ohne Abitur möglich.

Das duale Studium kombiniert die Vorteile aus dem Studium und der dualen Ausbildung: Duale Studenten erhalten Praxiserfahrung in einem Unternehmen in Kombination mit dem umfangreichen und vertieften theoretischen Wissen aus dem Studium. Somit entstehen sehr gute Chancen für den Berufseinstieg, Aufstiegschancen und ein hohes Gehalt. Hierbei sollte allerdings bedacht werden, dass das duale Studium sehr zeitintensiv ist und sehr stressig sein kann. Duale Studenten haben sowohl lange, unflexible Arbeitszeiten als Vollzeitstelle im Unternehmen als auch den Studienstress mit viel Lernen, Hausarbeiten schreiben und Prüfungen. Dafür übernimmt das Unternehmen die Studienkosten und zahlt den dualen Studenten zusätzlich eine Vergütung. Hinzu kommt, dass auch hier die Möglichkeit eines übergangslosen Arbeitsverhältnisses durch Übernahme nach dem Studium besteht.

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Den richtigen Weg finden

Wer vor der Entscheidung steht, welchen beruflichen oder akademischen Werdegang er einschlagen möchte, sollte die verschiedenen Vor- und Nachteile für sich gewichten und nach seinen Wünschen, Bedürfnissen und Zielen entscheiden. Für jemanden, der später gerne in einer Führungsposition arbeiten möchte, ist beispielsweise das Studium ein guter Weg. Jemand, der lieber von Anfang an Praxiserfahrung sammelt und nicht den Fokus auf das theoretische Lernen legen möchte, ist wahrscheinlich in einer Berufsausbildung gut aufgehoben.
Somit ist keine der genannten Möglichkeiten pauschal „der beste Weg“.