Generation Z leider unter mangelndem Selbstbewusstsein

Generation Z leider unter mangelndem Selbstbewusstsein

2. Oktober 2018 Comments (0) Jugendmarketing, Studien

Millennials hören auf ihre Familie und ihr Smartphone

Millennials hören auf ihre Familie und ihr Smartphone

Wenn es um Kaufentscheidungen für Lebensmittel geht, sind für Millennials vor allem zwei Quellen wichtig: Familie/Freunde und ihr Smartphone. Die „aktuelle Generation“ zückt selbst im Supermarkt noch häufig das Smartphone.

Für 47 Prozent der Millennials sind Familie und Freunde die wichtigste Informationsquelle für Marken und Kaufentscheidungen bei Lebensmitteln. Das hat das Unternehmen Roland Berger mit seiner StudieMillennials im Supermarkt“ herausgefunden. Die befragte Zielgruppe ist heute zwischen 18 und 38 Jahren alt und macht gegenwärtig gut ein Viertel (26 Prozent) der Bevölkerung in Deutschland aus. Für die Studie wurden 2.056 Verbraucherinnen und Verbraucher ab 16 Jahren befragt. Davon waren knapp zwei Drittel Millennials.

43 Prozent der Millennials nutzen den Austausch mit Familie und Freunden, um sich über Marken zu informieren und Kaufentscheidungen zu treffen. 36 Prozent kaufen dieselben Marken, die auch von ihrer Familie und ihren Freunden bevorzugt werden. Auch bei der Wahl des Händlers sind Millennials Gewohnheitstiere. 32 Prozent favorisieren Lebensmittelhändler, bei denen ihre Familie und Freunde ebenfalls einkaufen.

Online ist für Millennials der wichtigste Informationskanal

Bevor die Käufe in der Filiale getätigt werden, informiert sich jeder Zweite Millennial zunächst im Internet. Flyer und Prospekte (42 Prozent) kommen auf geringere Werte.  Bei der älteren Gruppe (ab 39 Jahren) ist es dagegen umgekehrt. Hier stellen Flyer und Prospekte mit 52 Prozent die wichtigste Informationsquelle dar, bevor die Filiale betreten wird. Lediglich 31 Prozent der Befragten ab 39 Jahren informiert sich zunächst online.

Internetnutzung auch in der Filiale

Noch unterschiedlicher wird das Einkaufsverhalten dann, wenn die jeweilige Gruppe im Supermarkt angekommen ist. Auch zwischen den Regalen zückt noch mehr als ein Viertel (27 Prozent) der Millennials das Smartphone, um Einkaufslisten abzurufen oder Preise zu vergleichen. Von den ab 39-Jährigen kommen nur zehn Prozent auf diese Idee. Ganze 17 Prozent der Millennials überprüfen in ihrem Supermarkt, ob kostenfreies WLAN verfügbar ist.

Doch nicht in allen Punkten unterscheidet sich die junge Zielgruppe von der älteren. Bei den wichtigsten Kriterien für die Auswahl eines Lebensmittelgeschäftes herrscht überwiegend Einigkeit. Die Spitzenplätze belegen hier Sauberkeit und Ordnung, die Nähe zum Wohnort und ein gut sortiertes Warenangebot.

Beitragsbild: © lado2016 / Fotolia

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