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Videowerbung versetzt Kinder in eine positive Stimmung

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31. Juli 2018 Comments (0) Freizeit, Jugendmarketing, Studien

Jugendliche fühlen sich über Finanzthemen schlecht informiert

Jugendliche fühlen sich über Finanzthemen schlecht informiert

Jugendliche schätzen Ihre Kompetenzen in Finanzthemen überwiegend schlecht ein. Nur bei zwei Themen geben sie sich durchschnittlich eine bessere Note als befriedigend. Fast alle möchten besser in der Schule informiert werden.

Die allgemeinbildenden Schulen informieren nicht über alle Dinge, die das tägliche Leben betreffen. Das lässt sich aus dem Jugendfinanzmonitor, den das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der SCHUFA erhoben hat, schließen. Nur bei zwei Themen halten sich die jungen Menschen für gut informiert. Demnach schätzen 63 Prozent der befragten Jugendlichen ihre Fähigkeiten beim Abschluss eines Mobilfunkvertrages mit den Schulnoten „gut“ oder „sehr gut“ ein. Ähnlich fällt ihre Beurteilung hinsichtlich der Eröffnung eines Girokontos aus (61 Prozent).

Bei allen anderen Themen macht sich jedoch Unsicherheit breit. Am schlechtesten informiert fühlen sich die jungen Menschen über die Themen „Immobilienkredit“ (11 Prozent „gut“ oder „sehr gut“), „Abschluss eines Vertrages zur Altersvorsorge“ (14 Prozent) und „Aufnahme eines Kredits“ (18 Prozent). Etwas besser steht es um die Themen „Abschluss von Versicherungen“ (25 Prozent), „Verschiedene Möglichkeiten zur Geldanlage“ (29 Prozent) und „Ratenzahlung“ (31 Prozent).

Mehrheit wünscht sich Finanzthemen als Unterrichtsinhalt

„Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“. Diesen Satz haben sicher viele in der Schule schon einmal gehört. In diesem Fall versäumen es die allgemeinbildenden Schulen jedoch, dieses Kredo in die Wirklichkeit umzusetzen. Das sehen zumindest die befragten Jugendlichen so. 89 Prozent von ihnen wünschen sich, dass „alles, was mit den Themen Geld und Finanzen zu tun hat, bereits in der Schule ausführlich vermittelt würde“.

Deutlich besser kommen an dieser Stelle die Eltern weg. 89 Prozent der Teenager sind der Ansicht, dass ihre Eltern ihnen die Wichtigkeit des Sparens beigebracht haben. Dennoch planen nur 58 Prozent genau, wofür sie ihr Geld monatlich ausgeben.

Unternehmen könnten es selbst in die Hand nehmen

Für Unternehmen aus dem Finanz- und Versicherungssektor bietet sich an dieser Stelle die Möglichkeit, die Information der Schülerinnen und Schüler selbst mit in die Hand zu nehmen. Sie könnten beispielsweise Informationsmaterialien wie Broschüren und Flyer entwerfen und sie Schulen kostenlos zur Verfügung stellen. Somit bliebe den Lehrern nur noch die Aufgabe, diese gesponserten Schulmaterialien mit ihren Klassen durchzuarbeiten. Eine willkommene Schulmarketing-Maßnahme.

Beitragsbild: © zinkevych / Fotolia

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