Fotolia 206335315 120x105 - Die Möglichkeiten nach dem Schulabschluss – welcher ist der beste Weg?

Die Möglichkeiten nach dem Schulabschluss – welcher ist der...

15. Oktober 2019 Comments (0) Jugendmarketing, Personalmarketing

Job-Suche: Der lange Weg zu dem richtigen Match

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Zurzeit sind 2.234.030 Menschen in Deutschland arbeitslos gemeldet. Auf diese Anzahl kommen 787.273 gemeldete Arbeitsstellen, was bedeutet, dass ein großer Teil der gemeldeten Arbeitslosigkeit nicht dem Mangel an Arbeitsstellen geschuldet ist.

Das Problem liegt viel mehr an einem gescheiterten Matching-Prozess. Kurz: Unternehmen und Bewerber passen nicht zusammen. Immer mehr Millennials werden ein Teil der Arbeitswelt und haben ganz genaue Vorstellungen davon, was sie von ihrem Arbeitgeber erwarten. Sie wünschen sich eine ausgewogene Work-Life-Balance, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten sowie mehr Freiheit, Flexibilität und Eigenverantwortung. Sie kennen ihren Wert für die Arbeitswelt und stellen entsprechende Forderungen an den zukünftigen Arbeitgeber. Da viele Unternehmen allerdings noch nicht auf diesen Wandel und die neuen Forderungen reagieren, kommt es häufig zu Matching-Problemen. Ein Beispiel: Während der Bewerber flexible Arbeitszeiten und eine ausgewogene Work-Life-Balance fordert, wirken diese Forderungen auf viele Unternehmen, als wäre der Bewerber faul und nicht arbeitswillig. Auf der anderen Seite bieten viele Unternehmen nicht die von der Generation Y gewünschten Eigenschaften, sodass diese kein Interesse an einem Arbeitsplatz in diesen Unternehmen haben. So kommt es entweder zu keiner Anstellung – oder zu schneller Frustration auf beiden Seiten. Laut einer Forbes-Studie, verlassen 20 % der neu angestellten Mitarbeiter ihr Unternehmen innerhalb von 18 Monaten.

Die Partnerbörse der Unternehmen und Bewerber

Damit passende Bewerber und Unternehmen zueinander finden, gibt es immer mehr Matching-Tools. Diese funktionieren im Prinzip wie Partnerbörsen. Sowohl Unternehmen als auch Bewerber machen Angaben, was sie sich wünschen. Hinzu kommen Persönlichkeits- und Fähigkeits-Tests. Bewerbern werden nur noch Unternehmen angezeigt, die zu ihren Wünschen und Forderungen passen – und umgekehrt. Durch das entstandene Personenprofil, welches individuelle Fähigkeiten und Fertigkeiten widerspiegelt, werden die Chancen eines passenden Job-Matchings erhöht. Dabei wird hauptsächlich in den Bereichen „Persönlichkeit“, „Kognitive Fähigkeiten“, „Wissen“ und „Interessen“ unterschieden.

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