Jugendliche wollen nicht für Datenschutz zahlen

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Juni 14, 2018 Comments (0) Mediennutzung, Studien

In Deutschlands Schulen wird analog gelernt

In Deutschlands Schulen wird analog gelernt

In deutschen Schulen kommen digitale Medien nur selten zum Einsatz. Während die Nutzung von Computern noch weit verbreitet ist, nutzen Schulen Laptops und Tablets dagegen selten bis nie. Fehlt es einfach an Anwendungen?

Wir schreiben das Jahr 2018. Die Digitalisierung ist in vollem Gange und durchdringt alle Bereiche unserer Gesellschaft. Fast alle. An deutschen Schulen findet das Lernen mehrheitlich analog statt. Das geht aus der JIM-Studie 2017 hervor. Hierfür hat der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest 976 Schüler zwischen 12 und 19 Jahren befragt.

Digitale Medien werden in ihrer Häufigkeit sehr unterschiedlich genutzt. Am verbreitetsten ist der Desktop-Computer, den immerhin 22 Prozent der Schüler mehrmals pro Woche verwenden. Gleichzeitig gaben jedoch 21 Prozent an, den Computer nie zu nutzen. Gravierender sieht der Einsatz von Smartphones, Laptops und insbesondere Tablets aus. Diese Geräte finden bei mehr als der Hälfte der Schüler keine Anwendung. Besonders die Nutzung von Tablets kommt bei 80 Prozent der Befragten gar nicht vor.

Lernangebote für Tablets sind vorhanden

Dabei mangelt es nicht an Angeboten für die Nutzung von Tablets im Unterricht. Beispielsweise können Klassen mit der App FrontRead die Lesegeschwindigkeit und das Textverständnis individuell trainieren. Die Lernplattform, die aus Dänemark stammt und die dort mehr als ein Viertel der Schüler verwendet, gibt es inzwischen auch in Deutschland. Bei der diesjährigen Didacta war FrontRead mit einem eigenen Stand vertreten.


Bei der Erreichung der maximalen Lesegeschwindigkeit stellen die Augen die limitierende Komponente dar. Damit das Gehirn seine Kapazitäten bei der Informationsaufnahme ausnutzen kann, müssen die Informationen schnell genug von den Augen geliefert werden. Um das zu erreichen, übt man mit FrontRead das schnelle Fixieren mit den Augen, die Erfassung eines möglichst breiten Blickfeldes sowie das Lesegedächtnis.

Einmonatige Testphase möglich

Bildungseinrichtungen müssen dabei nicht sofort ins kalte Wasser springen und eine kostenpflichtige FrontRead-Lizenz erwerben. Vorher haben sie die Möglichkeit, die App für einen Monat unverbindlich zu testen. Auf frontread.de kann der Probemonat problemlos beantragt werden.

Beitragsbild: © Rawpixel.com / Fotolia

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