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27. April 2018 Comments (0) Studien

Für Jugendliche ist Glaube etwas Individuelles

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Im Rahmen der Studie „Jugend-Glaube-Religion“ wurden 7000 junge Menschen in Baden-Württemberg zu ihrem Glauben befragt. Dafür wurden die Einstellungen der Teilnehmer mit Hilfe von Fragebögen und Interviews rund um die Themen Glauben, Kirche und Religion erfasst. Hinter der Studie stehen die Religionspädagogen der Universität Tübingen, der katholische Reinhold Boschki und der evangelische Friedrich Schweitzer.

Religion und Glaube werden unterschieden

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass mehr als die Hälfte der befragten Jugendlichen an Gott glauben (52 Prozent). Auch diejenigen, die sich selbst als Atheisten sehen, glauben laut der Befragung an eine höhere Macht. 11 Prozent der Jugendlichen sind unentschieden und 37 Prozent gaben an, nicht an Gott zu glauben. Trotz ihres Glaubens bezeichnen sich nur 22 Prozent der Teilnehmer als religiös. Für die Jugendlichen ist der Glaube eher etwas Individuelles und Persönliches. Sie wollen sich ihren Glauben nicht durch eine Religion vorgeben lassen. Diese Differenzierung zwischen Religion und Glaube ist laut dem Theologen Friedrich Schweitzer überraschend.

Es muss sich etwas ändern

58 Prozent der befragten Jugendlichen sind der Meinung, dass sich die Kirche ändern muss, wenn sie eine Zukunft haben will. Religiöse Themen, für die sich Jugendliche interessieren, sind beispielsweise die Frage nach Gottes Gerechtigkeit angesichts von Leid und Tod oder die Weltentstehung. Auch laut Reinhold Boschki muss das Angebot sowie der Unterricht in Schulen verbessert werden, um Jugendliche bei dem Thema Religion mehr zu unterstützen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass weibliche Teilnehmerinnen höhere Religionswerte aufwiesen als die männlichen Befragten. Bei den verschiedenen Schulformen gibt es jedoch kaum Unterschiede.

Beitragsbild: © katjaneben_888 / Fotolia

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