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Jugendliche entdecken am Girls’ and Boys’ Day neue Berufsfelder

Azubimarketing Kampf um den Hamburger Nachwuchs

Azubimarketing: Kampf um den Hamburger Nachwuchs

12. Juni 2018 Comments (0) News

Frankfurt zeigt Respekt: Kampagne für respektvollen Umgang gestartet

Frankfurt zeigt Respekt

Anstand und Respekt gehen immer mehr verloren. So jedenfalls liest und hört man es oft. Was wie die Mär von „Früher war alles besser“ klingt, nimmt zumindest die Stadt Frankfurt am Main so ernst, dass sie eine eigens dafür konzipierte Kampagne vorgestellt hat: Frankfurt zeigt Respekt.

Auf einem der Plakate, das sich gegen Homophobie ausspricht, steht der Text „Heteros sind nicht normaler als Homosexuelle. Es gibt nur mehr.“ Auf einem weiteren ist die Aussage „Ich helfe gerne. Aber muss ich mich dafür beschimpfen lassen?“ zu lesen. Insgesamt acht Plakate hängen seit April an Litfaßsäulen in Frankfurt am Main. Später sollen sie im Rahmen von Wanderausstellungen in öffentlichen Gebäuden zu sehen sein.

© Präventionsrat Stadt Frankfurt am Main

„Grundlage für ein friedliches Zusammenleben“

Stadtrat Markus Frank, Vorsitzender des Präventionsrates Frankfurt am Main, sagt zur Kampagne: „Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft.“ Für die Kampagne der Agentur OPAK wurden im Vorfeld 726 Interviews durchgeführt und ausgewertet. Ein Ergebnis: rund 98,8 Prozent der Befragten halten Respekt innerhalb der Gesellschaft für unverzichtbar. Auch Hilfsbereitschaft und Zuverlässigkeit werden als wichtig angesehen.

Auffälliges Layout

Die konkreten Themen der einzelnen Plakate sind Homosexualität, Rassismus, Glaube, körperliche Beeinträchtigung, Kopftuch, sexuelle Belästigung, Alter und Hilfsbereitschaft. Zu sehen sind die Umrisse von Männern oder Frauen, kein Gesicht, teilweise ein Accessoire. In der Mitte steht über dem Körper: „Frankfurt zeigt Respekt für jeden Menschen. Jeden Tag.“ Am rechten Rand steht neben dementsprechenden Symbolen: Gewalt, Sehen, Helfen. Die Farben wurden grell und bunt gewählt, damit die Plakate in der Stadt von möglichst vielen Passanten gesehen werden. Ob dringend notwendig oder nicht: Schaden kann die Kampagne sicher nicht.

Beitragsbild: © Präventionsrat Stadt Frankfurt am Main

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