Millennials hören auf ihre Familie und ihr Smartphone

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7. Januar 2019 Comments (0) Personalmarketing, Studien

Einstiegsgehalt nach der Ausbildung teilweise im Akademikerbereich

Einstiegsgehalt nach der Ausbildung teilweise im Akademikerbereich

Junge Menschen, die eine Berufsausbildung absolvieren, können im Anschluss teilweise mit einem hohen Einstiegsgehalt rechnen. In einigen Branchen entspricht der erste Lohn beinahe dem von Akademikern. Die Unterschiede zwischen den Berufen sind jedoch groß.

Wer sich nach dem Schulabschluss gegen ein Studium und für eine Berufsausbildung entscheidet, nimmt damit nicht zwangsläufig spätere Einbußen beim Einstiegsgehalt in Kauf. Das ergab eine Analyse des Portals gehalt.de. Die Analysten werteten hierfür über 17.000 Datensätze von Berufseinsteigern ohne Personalverantwortung aus. Das Ergebnis: Das Einstiegsgehalt mancher Ausbildungsabsolventen kommt dem von Bachelorabsolventen sehr nahe.

Diagramm: Einstiegsgehalt nach der Ausbildung

Quelle: gehalt.de

Durchschnittlich am meisten verdienen mit jährlich 39.540 Euro Key Account Manager/innen, gefolgt von Bankkaufleuten (38.084 Euro jährlich). Bei allen genannten Daten handelt es sich um den statistischen Median. Auf den weiteren Plätzen folgen mit 35.748 Euro Sachbearbeiter/innen Versicherungen im Innendienst und Außendienstler/innen für Konsum- und Gebrauchsgüter (35.621 Euro). Zum Vergleich: Den Median für das Einstiegsgehalt von Bachelorabsolventen gibt das Portal gehalt.de mit 39.550 Euro jährlich an. Wer zusätzlich einen Master gemacht hat, verdient durchschnittlich 45.822 Euro monatlich.

Aufstieg durch Weiterbildungen

Am wenigsten verdienen nach der Ausbildung Kosmetiker/innen (21.820 Euro jährlich) und Friseur/innen (21.832 Euro). Danach folgen Kellner/innen mit einem Einstiegsgehalt von 22.628 Euro und Bäcker/innen mit 23.649 Euro. Letztere leiden besonders unter dem Fachkräftemangel.

Die berufliche Karriere muss nach der Ausbildung jedoch nicht beendet sein. Für Aufstiegsmöglichkeiten benötigt man nicht zwangsläufig ein Studium. Je nach Beruf besteht die Möglichkeit, Meister oder Fachwirt zu werden. Spätestens dann ziehen frühere Azubis mit den Akademikern gleich.

Unternehmen müssen auf Karrieremöglichkeiten hinweisen

Diese Informationen kommen allerdings nur unzureichend bei denen an, die sie brauchen. Weil Schülerinnen und Schüler für ihre Karrieren spätere Nachteile befürchten, entscheidet sich die Mehrheit inzwischen gegen eine Berufsausbildung und für ein Studium. Deshalb gehört es zu gutem Ausbildungsmarketing, schon bei Stellenausschreibungen für Azubis auf die späteren Karrieremöglichkeiten hinzuweisen. Unternehmen müssen hier mehr Weitsicht entwickeln, um ihre zukünftigen Fachkräfte zu finden.

DSA youngstar bietet Ausbildungsmarketing direkt in Schulen

Damit diese Informationen weitergegeben werden können, bietet die Deutsche Schulmarketing Agentur DSA youngstar Unternehmen die Möglichkeit, sich den baldigen Absolventen direkt in der Schule vorzustellen. Hierfür stehen verschiedene Tools und Medien zur Verfügung. Viel Eindruck vermittelt sicher ein Spot auf dem 32 Zoll-großen HD-Screen der Zukunftssäulen. Diese stehen insgesamt 170-fach in Berlin, Hamburg und Düsseldorf.

Mit der DSA youngstar können jedoch auch alle anderen Regionen erreicht werden. Eine Möglichkeit sind Bewerbungsratgeber. Hiermit werden Informationen über das eigene Unternehmen und gleichzeitig grundlegende Tipps zum Bewerben vermittelt. Schlanker, aber ebenso praktisch sind Collegeblöcke. Hier können die Vorder- und Rückseite bedruckt werden.

Alle Informationen befinden sich auf www.dsa-youngstar.de/schulmarketing sowie auf www.zukunftssäule.de.

Beitragsbild: © pressmaster / Fotolia

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