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März 7, 2018 Comments (0) Personalmarketing

Berufswünsche Jugendlicher verstehen

Berufswünsche Jugendlicher

Das Hobby zum Beruf machen – wer träumt nicht davon? Sich den ganzen Tag mit Dingen befassen, die einem Spaß machen und damit noch Geld verdienen, das wünschen sich viele. 

YouTuber ist kein Ausbildungsberuf

Influencer oder YouTube-Star – die Vorstellungen, die viele Jugendliche von diesen Berufen haben, lässt diese Wunsch-Vorstellung scheinbar wahr werden. Doch wie langlebig ist so eine Karriere? Und wer bildet einen aus?

Dass sich Jugendliche mit diesen Berufsbildern befassen, mag für jene, die nicht der Generation der Digital Natives angehören, wenig ernsthaft wirken. Jedoch sind Vlogs und Blogs für die jungen Menschen der Generation Z fester Bestandteil ihres Alltags. Fast täglich bekommen sie mit, wie viel Geld und wie scheinbar spielend leicht man mit einem Internetauftritt, verdienen kann.

Andreas Pieper, Pressesprecher des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), hat auf der didacta in Hannover zum Thema Berufsbildung 4.0 gesprochen. Er rät, die Berufswünsche der Jugendlichen Ernst zu nehmen, schlägt jedoch auch vor, zunächst die wahren Beweggründe für die angestrebte Job-Wahl herauszufinden und Alternativen vorzuschlagen.

Alternativen in der Digitalbranche gibt es reichlich

Für Jugendliche, die sich im Bereich „Internet“ verwirklichen möchten, kommt vielleicht der ab August 2018 neu in Kraft tretende Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im eCommerce in Frage. Ein sich sehr stark entwickelnder Berufszweig ist außerdem der der Fachinformatiker. Fans von Computerspielen und Software können ihre Selbstverwirklichung eventuell im Bereich Anwendungsentwicklung finden. Ebenfalls beliebt im digitalen Sektor: die Ausbildung zum Mediengestalter/zur Mediengestalterin.

Die IT-Branche hat eine vielversprechende Zukunft und insbesondere Eltern von Mädchen rät Pieper, ihnen Mut zu machen, wenn sie sich für Technik interessieren. In den MINT-Fächern sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert, während die Branche unter Fachkräftemangel leidet.

Beitragsbild: © Photographee.eu / Fotolia

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