Ausbildungsbetriebe schalten Stellenanzeigen von gestern

Ausbildungsbetriebe schalten Stellenanzeigen von gestern

Zu viele Studienabbrecher mehr Berufsorientierung leisten

Zu viele Studienabbrecher – mehr Berufsorientierung leisten

2. August 2018 Comments (0) News, Personalmarketing

Azubimarketing: Kampf um den Hamburger Nachwuchs

Azubimarketing Kampf um den Hamburger Nachwuchs

In Hamburg sind zum Ausbildungsstart 2018 so viele Ausbildungsplätze unbesetzt wie noch nie. Deutlich weniger Interessierte sind noch auf der Suche. Unternehmen müssen im Azubimarketing deshalb alle Register ziehen, um sich ihren Nachwuchs zu sichern.

Es ist August und für Tausende Jugendliche beginnt die Zukunft. Die Schule ist passé und viele beginnen eine duale Berufsausbildung. Doch alleine in Hamburg sind dies bei weitem nicht so viele, wie es sich die Ausbildungsbetriebe vorstellen. 4.539 Ausbildungsplätze waren am 1. August noch unbesetzt. Das sind knapp 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Dem entgegen stehen lediglich knapp 3.000 interessierte Jugendliche, die noch einen Ausbildungsplatz suchen.

Das macht die Situation für die Bewerber komfortabel. Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes zu einem Bewerbermarkt ist nicht neu. Jedoch hielten sich die unbesetzten Lehrstellen und die noch Suchenden bis letztes Jahr die Waage. Im Jahr 2018 kommen auf jeden unversorgten Bewerber 1,5 freie Ausbildungsplätze. Die Hamburger Unternehmen werden also keinesfalls alle ausgeschriebenen Lehrstellen besetzen können.

Trend zum Studium

Gleichzeitig beginnen immer mehr Schulabsolventen ein Hochschulstudium. In Hamburg verlassen mehr als 56 Prozent der Absolventen die Schule mit dem Abitur. Dazu kommt, dass sich der Glaube an eine erfolgreichere Zukunft durch ein Studium weiter hält. Dass man nach einer erfolgreichen Ausbildung schon nach kurzer Zeit die Möglichkeit der Meisterausbildung hat, sehen viele junge Menschen nicht. Stattdessen drängen sie sich zu Tausenden in Hörsälen von Studiengängen, dessen Branchen einen so hohe Bewerbernachfrage niemals abdecken können.

Ein Image-Problem hat dagegen der Einzelhandel. Dabei besteht eine Ausbildung im Supermarkt heute aus weitaus mehr als Waren sortieren. Vielmehr treiben die Azubis eigene kleine Projekte voran. Eine gute Teamfähigkeit ist zudem unabdingbar.

Zeitgemäßes Azubimarketing notwendig

Für Ausbildungsbetriebe war das Jahr 2018 ein harter Schlag. Wer unbesetzte Ausbildungsstellen im eigenen Unternehmen in Zukunft vermeiden möchte, sollte sein Azubimarketing klug und effizient planen. Ein erster Schritt in diese Richtung ist, Stellenanzeigen stärker auf die Interessen der Bewerber auszurichten. Diese möchten nämlich in erster Linie über ihre Zukunftsaussichten und über den Aufbau der Ausbildung informiert werden.

Darüber hinaus ist heute bekannt, dass Social Media-Anzeigen keineswegs der Heilige Gral im Azubimarketing sind. Vielmehr wissen wir heute, dass Jugendliche ihr Privatleben vom Beruflichen trennen möchten. Potenzielle Bewerber sollten dort angesprochen werden, wo die Entscheidung zwischen Studium und Ausbildung noch nicht gefallen ist: in den Schulen selbst.

Effiziente Zielgruppenansprache

Die Zukunftssäulen der DSA youngstar leisten einen Beitrag zur Berufs- und Studienorientierung an den Schulen, indem sie über eine duale Berufsausbildung informieren. Weiterhin finden Schüler hier Informationen über verschiedene Lehrberufe. Auch Unternehmen können sich über zukunftssaeule.de Plätze auf dem Digitalscreen, eine Plakatfläche oder Fächer für kostenlose Postkarten sichern. Die Zukunftssäulen sind in 50 Hamburger Schulen prominent platziert, sodass die Anzeigen garantiert wahrgenommen werden. Die Berater der DSA youngstar sind darauf spezialisiert, eine optimale Azubimarketing-Kampagne zu konzipieren.

Beitragsbild: © DOC RABE Media / Fotolia

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