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Für Jugendliche ist Glaube etwas Individuelles

Supermarktstudie 2017

Genervt von langen Schlangen im Supermarkt

2. Mai 2018 Comments (0) Personalmarketing, Studien

Azubi-Recruiting Trends belegen veränderten Ausbildungsmarkt

Azubi-Recruiting Trends 2018

Erste Ergebnisse der Azubi-Recruiting Trends 2018 zeigen, dass viele Betriebe die Wandlung des Ausbildungsmarktes nicht verstanden haben. Sie glauben immer noch, den optimalen Bewerber rauspicken zu können. Stattdessen sollten sie lieber auf innovative Recruiting-Instrumente setzen.

Tausende Auszubildende, Schüler und Ausbildungsverantwortliche nahmen auch dieses Jahr wieder an der Studie Azubi-Recruiting Trends teil. Erste Ergebnisse offenbaren, dass der Ausbildungsmarkt längst kein Casting mehr für die besten Bewerber, sondern zu einem Bewerbermarkt geworden ist. Mehr als jeder zweite Azubi hat heute die Wahl zwischen mehreren Angeboten für einen Ausbildungsplatz.

Laut Azubi-Recruiting Trends reagieren viele Ausbildungsbetriebe darauf mit Ignoranz. Beispielsweise geht aus ihren Stellenanzeigen hervor, dass sie die Anforderungen an die Bewerber über die Argumente für sich als Arbeitgeber stellen. Unternehmen sollten dagegen die Möglichkeiten, die Azubis während und nach der Ausbildung haben, mehr in den Vordergrund stellen.

Bewerbungsgespräch ist keine reine Eignungsprüfung

Weiterhin konstatieren Felicia Ulrich und Prof. Dr. Christoph Beck, Initiatorin und wissenschaftliche Begleitung der Studie, dass auch Bewerbungsgespräche weiterhin nach dem alten Schema verlaufen. Ausbildungsbetriebe nutzen das persönliche Kennenlernen mit dem Bewerber lieber für eine erweiterte Eignungsprüfung als für das Sammeln von Symphatiepunkten.

Eine Überraschung präsentierten die Autoren der Studie dagegen beim Thema Kommunikationskanäle. Erwartet wurde eine ähnliche Beliebtheit der jungen sozialen Netzwerke wie Snapchat sowie eine gleichzeitige Abkehr von der vermeintlich aus der Mode gekommenen E-Mail. Die ersten Ergebnisse sprechen allerdings eine andere Sprache. Die Schüler und Azubis halten Snapchat und WhatsApp für ungeeignet, um sich über Unternehmen zu informieren. Als Grund dafür nennen sie die kindlichen Eigenschaften von Snapchat, die sie mit Freizeit und Freunden, nicht aber mit Arbeit verbinden.

Unternehmen müssen gesehen werden

Aufgrund der gestiegenen Konkurrenz auf dem Ausbildungsmarkt müssen sich Unternehmen heute immer wieder neue Wege einfallen lassen, um von der jungen Zielgruppe wahrgenommen zu werden. Die meisten tummeln sich dabei im Internet und es besteht das Risiko, nicht aus der Masse herausstechen zu können. Eine Alternative bietet seit 2016 die Agentur DSA youngstar. Die Schulmarketing-Experten ermöglichen es Unternehmen, durch innovative Zukunftssäulen Schülerinnen und Schüler direkt in der Schule zu erreichen. Der Vorteil: Die Säulen bieten Ausbildungsbetrieben die Möglichkeit, digitale Inhalte auf einem großen Monitor zu platzieren. Haben die Schüler diese erst einmal wahrgenommen, können sie anschließend die dazu passenden Postkarten oder Flyer mit nach Hause nehmen, um sich weiter zu informieren.

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