Job-Suche: Der lange Weg zu dem richtigen Match

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Zurzeit sind 2.234.030 Menschen in Deutschland arbeitslos gemeldet. Auf diese Anzahl kommen 787.273 gemeldete Arbeitsstellen, was bedeutet, dass ein großer Teil der gemeldeten Arbeitslosigkeit nicht dem Mangel an Arbeitsstellen geschuldet ist.

Das Problem liegt viel mehr an einem gescheiterten Matching-Prozess. Kurz: Unternehmen und Bewerber passen nicht zusammen. Immer mehr Millennials werden ein Teil der Arbeitswelt und haben ganz genaue Vorstellungen davon, was sie von ihrem Arbeitgeber erwarten. Sie wünschen sich eine ausgewogene Work-Life-Balance, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten sowie mehr Freiheit, Flexibilität und Eigenverantwortung. Sie kennen ihren Wert für die Arbeitswelt und stellen entsprechende Forderungen an den zukünftigen Arbeitgeber. Da viele Unternehmen allerdings noch nicht auf diesen Wandel und die neuen Forderungen reagieren, kommt es häufig zu Matching-Problemen. Ein Beispiel: Während der Bewerber flexible Arbeitszeiten und eine ausgewogene Work-Life-Balance fordert, wirken diese Forderungen auf viele Unternehmen, als wäre der Bewerber faul und nicht arbeitswillig. Auf der anderen Seite bieten viele Unternehmen nicht die von der Generation Y gewünschten Eigenschaften, sodass diese kein Interesse an einem Arbeitsplatz in diesen Unternehmen haben. So kommt es entweder zu keiner Anstellung – oder zu schneller Frustration auf beiden Seiten. Laut einer Forbes-Studie, verlassen 20 % der neu angestellten Mitarbeiter ihr Unternehmen innerhalb von 18 Monaten.

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Die Partnerbörse der Unternehmen und Bewerber

Damit passende Bewerber und Unternehmen zueinander finden, gibt es immer mehr Matching-Tools. Diese funktionieren im Prinzip wie Partnerbörsen. Sowohl Unternehmen als auch Bewerber machen Angaben, was sie sich wünschen. Hinzu kommen Persönlichkeits- und Fähigkeits-Tests. Bewerbern werden nur noch Unternehmen angezeigt, die zu ihren Wünschen und Forderungen passen – und umgekehrt. Durch das entstandene Personenprofil, welches individuelle Fähigkeiten und Fertigkeiten widerspiegelt, werden die Chancen eines passenden Job-Matchings erhöht. Dabei wird hauptsächlich in den Bereichen „Persönlichkeit“, „Kognitive Fähigkeiten“, „Wissen“ und „Interessen“ unterschieden.

Was macht eigentlich ein. . .? Die digitale Branche und ihre Jobbezeichnungen

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Technology Evangelist, DevOps Engineer und Conversion Rate Optimierer – was nach futuristischen Begriffen aus einem Science-Fiction-Roman klingt, sind in Wirklichkeit Bezeichnungen für heutige Berufe in der Digitalbranche.

Anders, als bei klassischen Jobbezeichnungen, wie beispielsweise „Einzelhandelskauffrau“, wissen die wenigsten, was genau hinter diesen neuartigen Berufsbezeichnungen steckt.

Während diese neuen Berufe viele Chancen im Berufsleben mit sich bringen, führen sie also oftmals auch zu Verwirrung. Zudem kann es sich als sehr schwierig erweisen, diese Berufe zu erklären, wenn der Gegenüber keinerlei Ahnung von der digitalen Branche hat.

Digitale Berufe einfach erklärt

Damit auch Freunde, Bekannte und Familienmitglieder aus anderen Branchen oder Generationen verstehen können, was beispielsweise ein UX Designer macht, hat die Agentur Peak Ace AG in Zusammenarbeit mit OTTO 10 Jobs aus der Digitalbranche in einer Infografik zusammengefasst und mit einfachen Beispielen aus dem Familienalltag erklärt:

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Was machst du eigentlich? – eine Infografik von OTTO.

 

 

Schulabschluss – und dann? Berufs-und Studienorientierung als Schulfach

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Endlich ist es soweit. Das Ende der Schulzeit ist in Sicht… Und nun? Studieren? Eine Ausbildung machen? Und was eigentlich genau?

Diese Fragen über ihre berufliche Zukunft stellen sich deutschlandweit Schüler ab der 9. Klasse. Der Arbeitsmarkt und seine Möglichkeiten sind unübersichtlich und zu einer echten Herausforderung geworden: Bei 18.000 möglichen Studiengängen und 326 Ausbildungsberufen ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten und herauszufinden, welchen Weg man als junger Mensch einschlagen soll.

Das Problem: Viele Schulen bieten keine oder nur wenig Berufs- und Studienorientierung an. Es gibt an vielen Schulen zwar eine Orientierungswoche oder einen Projekttag, doch diese kurze Zeit genügt in der Regel nicht, um den Schülern und Schülerinnen ihre beruflichen Möglichkeiten aufzuzeigen und mit ihnen gemeinsam zu ermitteln, in welche Richtung es für sie nach dem Schulabschluss gehen soll.

Viele Schüler und Eltern unterschätzen die Qualität und die Karrieremöglichkeiten einer dualen Ausbildung und versteifen sich auf das Studium. Dass der gewählte Studiengang oder auch das Studium an sich nicht unbedingt der beste Weg war, zeigt eine Studie aus dem Jahr 2017, nach der fast jeder Dritte sein Studium abbricht. Mit einer umfassenden Berufs- und Studienorientierung im Vorfeld, würde sich wohl häufiger von Anfang an die richtige Entscheidung treffen lassen – sei es der passende Studiengang oder doch lieber eine auf die Interessen und Fähigkeiten ausgelegte duale Ausbildung.

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Hamburg als Vorreiter

Aus diesem Grund hat Hamburg seit dem Schuljahr 2018/19 als erstes Bundesland die Berufs- und Studienorientierung als regulären Unterricht in der Oberstufe eingeführt.

Der mindestens 34 Unterrichtsstunden umfassende Unterricht beinhaltet festgelegte Inhalte und wird wie andere Schulfächer benotet. In dem neuen Schulfach sollen die Schüler ihre Interessen, Stärken und Berufswünsche analysieren und genauer betrachten. Außerdem erhalten sie einen Überblick über die möglichen Studiengänge und dualen Ausbildungen und lernen Beratungseinrichtungen kennen – somit können sie herausfinden, welcher Weg der richtige für sie ist.

Aber auch außerhalb Hamburgs bieten immer mehr Schulen Berufs- und Studienorientierung als Schulfach an. Diese schulische Entwicklung ermöglicht, dass mehr Schülerinnen und Schüler rechtzeitig wissen, welche berufliche oder akademische Laufbahn sie einschlagen möchten und entspannt und mit Vorfreude in ihre berufliche Zukunft starten können.

Die Möglichkeiten nach dem Schulabschluss – welcher ist der beste Weg?

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Wer nach dem Schulabschluss in die Berufswelt starten möchte, muss sich darüber klar werden, ob er einen der 18.000 Studiengänge, einen der 326 dualen Ausbildungsberufe oder einen der 1.590 dualen Studiengänge wählt. Dabei gibt es keine pauschale Lösung – jeder Schulabgänger muss für sich entscheiden, welcher der richtige Weg für ihn ist.

Um diese Entscheidung treffen zu können, sollten die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten betrachtet und abgewogen werden.

Die Möglichkeiten

Im Studium wird ein umfangreiches und vertieftes theoretisches Wissen vermittelt, während die Studierenden ihre Zeit flexibel einteilen können. Zudem kann das Studium durch Wahlkurse an die persönlichen Interessen angepasst werden. Allerdings hat man während des Studiums kein Einkommen, es sei denn die Studierenden arbeiten neben dem Studium in einem Nebenjob, was zusätzlichen Stress und Zeitaufwand bedeutet. Durch das viele notwendige Lernen für Prüfungen und das Schreiben von Hausarbeiten, ist das Studium ohnehin sehr zeitintensiv. Hinzu kommen finanzielle Aufwendungen für Studiengebühren oder Bücher. Dadurch, dass sich aus dem Studium oftmals kein klares Berufsbild abzeichnet und durch die geringe Praxiserfahrung, stellt sich der Berufseinstieg nach dem Studium oftmals als schwierig heraus. Nichtsdestotrotz erhalten Studierende durch den hohen anerkannten Status eines Studiums oftmals höhere Aufstiegschancen und ein höheres Gehalt.

Die duale Berufsausbildung hingegen zeichnet sich durch die hohe Praxiserfahrung aus, durch die Auszubildende einen erleichterten Einstieg in neue Jobs erlangen. In Kombination mit der Vermittlung von theoretischem Wissen, wird den Auszubildenden ein umfangreiches „Rundum-Paket“ geboten. Zudem besteht die Möglichkeit, nach der Ausbildung durch die Übernahme im Ausbildungsbetrieb übergangslos einen festen Job zu erhalten. Dennoch ist es mit einer Ausbildung schwieriger in Führungspositionen zu gelangen und die Verdienstmöglichkeiten können geringer sein, als nach dem Studium. Zudem ist ein späterer Wechsel in einen anderen Berufsbereich häufig nicht ganz einfach, da die Berufsausbildungen oftmals recht spezialisiert auf ein Berufsfeld sind. Hinzu kommen regelmäßige lange Arbeitszeiten (Vollzeit) mit wenig Freiheiten in der Zeiteinteilung. Allerdings erhalten Auszubildende, im Gegensatz zu Studenten, bereits während der Ausbildungszeit eine angemessene Vergütung, bei weniger Lernstress. Zudem ist eine Ausbildung auch ohne Abitur möglich.

Das duale Studium kombiniert die Vorteile aus dem Studium und der dualen Ausbildung: Duale Studenten erhalten Praxiserfahrung in einem Unternehmen in Kombination mit dem umfangreichen und vertieften theoretischen Wissen aus dem Studium. Somit entstehen sehr gute Chancen für den Berufseinstieg, Aufstiegschancen und ein hohes Gehalt. Hierbei sollte allerdings bedacht werden, dass das duale Studium sehr zeitintensiv ist und sehr stressig sein kann. Duale Studenten haben sowohl lange, unflexible Arbeitszeiten als Vollzeitstelle im Unternehmen als auch den Studienstress mit viel Lernen, Hausarbeiten schreiben und Prüfungen. Dafür übernimmt das Unternehmen die Studienkosten und zahlt den dualen Studenten zusätzlich eine Vergütung. Hinzu kommt, dass auch hier die Möglichkeit eines übergangslosen Arbeitsverhältnisses durch Übernahme nach dem Studium besteht.

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Den richtigen Weg finden

Wer vor der Entscheidung steht, welchen beruflichen oder akademischen Werdegang er einschlagen möchte, sollte die verschiedenen Vor- und Nachteile für sich gewichten und nach seinen Wünschen, Bedürfnissen und Zielen entscheiden. Für jemanden, der später gerne in einer Führungsposition arbeiten möchte, ist beispielsweise das Studium ein guter Weg. Jemand, der lieber von Anfang an Praxiserfahrung sammelt und nicht den Fokus auf das theoretische Lernen legen möchte, ist wahrscheinlich in einer Berufsausbildung gut aufgehoben.
Somit ist keine der genannten Möglichkeiten pauschal „der beste Weg“.

Leben in der perfekten Schein-Welt „Instagram“: Die Stressfaktoren der Millennials

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Schwimmen im türkisblauen Meer, ein Selfie mit der neuen Marken-Handtasche vor der Skyline von New York oder ein gesunder, grüner Smoothie zum Frühstück nach dem morgendlichen Workout – das Leben der Menschen scheint in all seinen Facetten perfekt zu sein. Doch dieses perfekte Leben ist nur eine Schein-Welt. Eine vermeintliche Realität, die Menschen in der realen Welt enormen Stress aussetzt.

Das zeigt auch die Studie der britischen Mental Health Foundation aus dem Jahr 2018.

Demnach empfinden 49% der 18- bis 24-Jährigen, die angaben hohen Stress zu verspüren, den Druck sich mit anderen Menschen zu vergleichen, als Stressfaktor. Damit machen sie in Hinblick dieser Aussage den größten Anteil aller Altersgruppen aus.

Im Vergleich zu den perfekten Instagram-Bildern, erscheint das eigene Leben langweilig und weniger schön. Man steht auf, geht zur Arbeit, trifft sich vielleicht mit ein paar Freunden, rafft sich hin und wieder dazu auf, zum Sport zu gehen – und schon ist der gewöhnliche und unaufregende Tag vorbei. Dabei sollte man sich immer wieder bewusst machen, dass auch hinter den schönsten Instagram-Bildern ein ganz gewöhnliches Leben steckt – und das Bild in vielen Fällen bloß eine aufwändig inszenierte Momentaufnahme darstellt.
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Schöner – besser – aufregender

Wer in der Instagram-Welt unterwegs ist, wird häufig hohem Druck ausgesetzt. Es gilt möglichst viele Follower und Likes zu generieren – um jeden Preis. Denn je höher die Anzahl der Likes, desto beliebter scheint das Foto zu sein und umso mehr steigt das eigene Selbstwertgefühl. Dabei schrecken viele Instagramer auch nicht davor zurück, Likes und Follower gegen Geld einzukaufen. Eine hohe Followerzahl ist das Statussymbol auf Instagram – und somit unverzichtbar für den Erfolg eines Accounts.

Damit ein Account auch unabhängig von gekaufter Bestätigung erfolgreich sein kann, belasten sich die User selbst mit hohem Stress. 60% der 18- bis 24-Jährigen und 41% der 24- bis 34-Jährigen haben laut der Mental Health Foundation-Studie Stress aufgrund des Drucks, erfolgreich zu sein. Dafür werden mehrmals täglich Bilder gepostet, nachdem vermutlich 100 Bilder-Versuche gemacht wurden, von denen keines gut genug erschien – denn schließlich muss es perfekt sein, um aus der Masse herauszustechen und besonders beliebt zu werden.

Dass dies weitrechende Folgen haben kann, zeigt der Fall von Lisette Calveireo. Sie ist der perfekte Beweis für die Fake-Realität, die auf Instagram Normalität geworden ist. Um ihr scheinbar perfektes Leben zu beweisen, ging sie mehrmals täglich essen, reiste in entfernte Länder und kaufte sich ständig neue teure Kleidung und Taschen – all dies nur, um ein schönes Instagram-Bild machen zu können. Da ihr Einkommen als Praktikantin dafür selbstverständlich nicht reichte, bezahlte sie all dies zunächst von ihren Ersparnissen. Als diese aufgebraucht waren, suchte sie sich einen Nebenjob und nahm einen Kredit auf. Sie wollte den Schein ihres perfekten Lebens wahren – bis sich ein Schuldenberg von 10.000 Euro angesammelt hatte.

Wer also denkt, dass sein Leben schlechter sei, als das der Instagramer und sich dadurch unter Druck setzen lässt sollte sich vor Augen halten: Vielleicht ist das Selfie vor der New Yorker Skyline nur ein Foto vor einem großen Wandbild in einer Kölner Galerie.

Jobsuche über Soziale Medien: Eine zusätzliche Chance

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Bewerbungsmappen, die per Post verschickt werden, wurden in vielen Branchen und Unternehmen schon längst durch die Online-Bewerbung abgelöst. Sei es per E-Mail oder direkt über das Jobportal der Firmenwebsite – die Zeiten der postalischen Bewerbung sind größtenteils Geschichte.

Als zusätzliche Option zum Bewerbungsschreiben bietet sich in der heutigen Zeit die Jobsuche bzw. die Bewerbung über Soziale Netzwerke an. Dafür gibt es extra für die Jobsuche ausgelegte Soziale Netzwerke, wie beispielsweise Xing mit 15 Millionen Mitgliedern und LinkedIn mit 12 Millionen Mitgliedern in D-A-CH.

Im Gegensatz zu privat genutzten sozialen Netzwerken, wie Facebook, dreht sich hier alles um den Job und die jeweiligen Branchen. Das Profil wird mit berufsrelevanten Informationen gefüttert, wie die Ausbildung, Berufserfahrungen, Fähigkeiten usw. Zudem erhält man über diese Portale branchenspezifische Berichte, Mitteilungen und News.

Die Jobsuche in solchen Netzwerken kann auf zwei Weisen erfolgen:

  1. Der Bewerber schreibt einem Ansprechpartner des Unternehmens, in dem er sich bewerben möchte.
  2. Das Mitarbeiter suchende Unternehmen schreibt potentiellen Kandidaten und versucht somit, geeignete Mitarbeiter zu rekrutieren. In einem ähnlichen Prozess werden Talente durch von dem Unternehmen beauftragten Headhunter angeschrieben.

Höchste Priorität: ein vollständiges Profil

Damit ein Unternehmen oder Headhunter auf ein Profil aufmerksam wird, ist es unumgänglich, sein Profil so vollständig und mit so vielen relevanten Infos wie möglich zu füllen. Je vollständiger das Profil ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es vom Unternehmen gesuchte Merkmale enthält und man interessant für das Unternehmen ist.

Zudem sollte das Profil zu der Branche passen, in der man einen Job sucht. Während das Profil eines Versicherungskaufmanns beispielsweise ein klassisches Bewerbungsfoto mit Anzug beinhalten sollte, kann und sollte das Profil eines Kreativen etwas lockerer sein und nicht zu steif wirken.

Neben den berufsspezifischen Netzwerken, lassen sich heutzutage auch über privat genutzte Soziale Netzwerke Jobs finden. Auf Facebook beispielsweise gibt es viele Job-Gruppen, in denen sich Bewerbende und Unternehmen suchen und finden. Auch von Unternehmen geschaltete Job-Anzeigen erreichen Personen, die nicht in beruflichen Netzwerken angemeldet sind. Bei der Nutzung des privaten Profils sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass das Profil „sauber“ ist und keine Inhalte enthält, die die Jobchancen verringern.

Die Nutzung von Sozialen Netzwerken, seien es berufliche oder private, stellen eine enorme Chance dar, denn es können Kontakte geknüpft werden, die offline wahrscheinlich niemals zustande gekommen werden.

Um die Kontaktchancen zu steigern, können job- und branchenrelevante Beiträge kommentiert, geteilt und geschrieben werden – das zeigt Interesse und erhöht die Chance, gesehen und entdeckt zu werden.