2021 – Wie schauen die Jugendlichen in Europa auf die Zukunft?

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Die Impfkampagne in Europa und auch in Deutschland nimmt Fahrt auf – immer mehr Europäer:innen haben mindestens eine Corona-Schutzimpfung erhalten können. Die Inzidenzen sinken. Wie aber hat sich die lange Pandemie-Situation auf die Generation unter 26 ausgewirkt? Wir werfen einen Blick auf die Jugendstudie „Junges Europa“ der Tui-Stiftung

Im April 2021 befragte das Meinungsforschungsinstitut YouGov 6.253 Menschen zwischen 16 und 26 Jahren für eine repräsentative Studie in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland und Polen.

Auf die Frage, wie sie ihren aktuellen psychischen Zustand beschreiben würden, antwortete nahezu jede:r zweite Befragte mit „müde“, „unsicher“, „genervt“ und „gestresst“. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) gab an, ihre persönliche Situation habe sich verschlechtert, in Deutschland waren es 46 Prozent.

Lichtblick: Während der Pandemie verhalten sich die jungen Erwachsenen überwiegend regelkonform: Nur knapp 19 Prozent aller Befragten gaben an, gesetzliche Maßnahmen und Empfehlungen nicht einzuhalten.

Gesundheitspolitik gehört erstmals seit dem Start der Jugendstudie der TUI Stiftung im Jahr 2017 zu den drängendsten Problemen der EU. 28 Prozent aller Befragten in den sieben europäischen Ländern betrachten das Thema als besonders wichtig. Wenig überraschend nach Monaten von Missmanagement in einer globalen Pandemie.

Wie schon im vergangenen Jahr führt der Umwelt- und Klimaschutz diese Liste an (41 Prozent aller Befragten), vor der Wirtschafts- und Finanzpolitik (32 Prozent) sowie Migration und Asyl (31 Prozent).

Auch interessant: Für die jungen Deutschen sind im europäischen Vergleich der Klimaschutz und die Digitalisierung Themen, die mehr angepackt werden sollten!