Nachhaltiger Konsum bei Jugendlichen: Hat sich was getan?

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Greta macht es vor und alle nach? Klimaschutz war einer der Mega-Trends, bis die Corona Pandemie den Fokus von den jugendlichen Klimaschützern weg verlagert hat. Hat sich generell was im Bewusstsein der Jugendlichen verändert?

Blicken wir mal kurz zurück: Im Herbst 2018 entscheidet sich Greta Thunberg der Schule fernzubleiben. Stattdessen stellte sie sich ganz allein mit einem riesigen Plakat in der Hand vor das schwedische Parlament in Stockholm. Darauf stand: „Skolstrejk för klimatet“, also „Schulstreik für das Klima“. 

2019 ist daraus eine globale Bewegung von meist jugendlichen Klimaaktivisten geworden – die vor allem freitags für das Klima auf die Straße gehen: Fridays for Future. Für junge Menschen in Deutschland ist der Schutz von Umwelt- und Klima seither ein Top-Thema. Die deutliche Mehrheit von ihnen ist politisch interessiert, bereit sich einzubringen. Sie erwarten dafür aber auch was. Vor allem, dass die Politik mehr tut für Klima und Umwelt, und dass sie dabei auf soziale Gerechtigkeit achtet. Und sie sehen vor allem bei jeder und jedem Einzelnen noch Potenzial, sich stärker umweltgerecht zu verhalten – auch im persönlichen Konsum. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Jugendstudie „Zukunft? Jugend fragen“.

Unternehmen werden sich daher besonders diesem Trend nicht entgegenstellen können. Im Alltag werden die „alten“ Marken zwar weiter konsumiert, aber stärker als früher mit einem moralischen „Geschmäckle“. Ihren Aufbruch in eine neue Nachhaltigkeit wollen junge Verbraucher lieber gleich mit neuen Produkten und Marken gestalten.

Am neuen Qualitätsstandard „sustainable“ kommt perspektivisch also niemand vorbei, der erfolgreich Jugendmarketing betreiben will. Das Produkt muss folgendes versprechen: Anders zu sein und Konsum und Moral miteinander zu verbinden. 

Orientierungslos nach dem Abschluss? So kann in Schulen geholfen werden!

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Jeder hatte bestimmt in seinem Leben diesen einen Moment, wo man nicht wusste, was die Zukunft bringt und welche Richtung man einschlagen soll.

Diese Orientierungslosigkeit ist besonders bei Schulabgängern ein regelrechtes Massenphänomen. Junge Erwachsene, egal welchen Abschluss sie machen, eint dieser eine Gedanke: Was soll ich denn jetzt machen und wie soll meine berufliche Laufbahn aussehen? Ausbildung? Studieren? Oder beides?

Und jetzt auch noch Corona! Geht es den Unternehmen überhaupt gut genug um einen später zu übernehmen? Fragen über Fragen, mit denen sich die Jugendlichen momentan aussenandersetzen müssen.

Einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung zufolge haben 61% der jungen Menschen die Sorge, dass sich die Chancen auf einen Ausbildungsplatz aufgrund von Corona verschlechtert haben.

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Die gute Nachricht aber: Unternehmen bilden weiter aus und erweisen sich als erstaunlich krisenfest!

Die Jugendlichen müssen allerdings auch über die vorhandenen Chancen informiert werden! Die Corona-Pandemie erzwingt hier neue Strategien, die möglichen Absolvent:innen zu erreichen. Wo früher Berufsinformationstage an Schulen und Ausbildungsmessen ein adäquates Mittel waren, müssen nun andere Lösungen her.

Möglichkeiten für modernes und digitales Schul- und Jugendmarketing an Schulen auch in Zeiten der Pandemie gibt es viele.

So ermöglicht bspw. die Hamburger Agentur DSA youngstar über Ihre Online-Plattform DSA connect Schulen die Möglichkeit, Materialen für Berufs- und Studienorientierung ganz einfach mit einem Klick kostenlos herunterzuladen.

Mit 250 Zukunftssäulen in den bundesweiten Metropolregion haben Betriebe darüber hinaus die Chance, mit Postkarten, Plakaten und kleinen Infofilmchen völlig kontaktlos für ihre Unternehmen und Berufe zu werden. Die zwei Meter hohen Stand-Panels stehen an den hochfrequentierten Orten der Schule und bieten Schülerinnen und Schülern aktuelle Informationen rund um die Ausbildung- und Studienmöglichkeiten.

Modernen Ausbildungsmarketing ist also auch in Zeiten der Pandemie möglich und vielleicht sogar wichtiger denn je – man muss es einfach nur machen. Dann klappt es auch mit der Orientierung!

Corona: Impfbereitschaft bei Jugendlichen am geringsten

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Das Corona-Virus hat Deutschland weiter im Griff und das neue Jahr beginnt ähnlich turbulent, wie das alte aufgehört hat. Immer härtere Maßnahmen werden ergriffen um das Virus in seiner Verbreitung einzudämmen – auch Schulen setzen erneut die Präsenzpflicht aus.

Hoffnung auf ein Ende der Pandemie in diesem Jahr gründen sich vorwiegend auf die Verabreichung von Vakzinen.  Aber wird sich ein Großteil der Bevölkerung auch impfen lassen und wie sieht es in den Altersgruppen aus, gibt es Unterschiede?

Im ARD-Deutschlandtrend vom 07. Januar 2021  wurde in einer repräsentativen Umfrage die Impfbereitschaft der Bevölkerung abgefragt und dies dankenswerterweise schön in Altersklassen aufgeschlüsselt.

Das Ergebnis: Obwohl die Impfbereitschaft insgesamt wächst, ca. 54 % der Deutschen würden sich „auf jeden Fall“ gegen Corona impfen lassen, gibt es Unterschiede in den Altersklassen.

Auffällig: Je älter die Befragten, desto höher ist die Impfbereitschaft. So wollen sich in der Altersgruppe 18-39 Jahre nur 43 % „auf jeden Fall“ impfen lassen.

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Wie lässt sich die junge Generation also dazu motivieren ihren Beitrag zum Ende der Pandemie zu leisten? Jugendmarketing an Schulen kann hier ein Weg sein, die Jugendlichen für das Thema Corona zu sensibilisieren. Beispiel gefällig?

Die Schulmarketing Agentur DSA youngstar aus Hamburg unterstützt mit ihren 250 Zukunftssäulen an deutsche Schulen die #allefüralle-Kampagne um die Jugendlichen dort abzuholen wo Sie sich bewegen – an den Schulen.

Mit provokativen und witzigen Slogans wird hier awareness für das Thema Corona erzeugt. Denn: „Klar ist Corona nervig – aber das war dein Exfreund auch“.

In diesem Sinne: Maske auf und durch!

Job-Suche: Der lange Weg zu dem richtigen Match

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Zurzeit sind 2.234.030 Menschen in Deutschland arbeitslos gemeldet. Auf diese Anzahl kommen 787.273 gemeldete Arbeitsstellen, was bedeutet, dass ein großer Teil der gemeldeten Arbeitslosigkeit nicht dem Mangel an Arbeitsstellen geschuldet ist.

Das Problem liegt viel mehr an einem gescheiterten Matching-Prozess. Kurz: Unternehmen und Bewerber passen nicht zusammen. Immer mehr Millennials werden ein Teil der Arbeitswelt und haben ganz genaue Vorstellungen davon, was sie von ihrem Arbeitgeber erwarten. Sie wünschen sich eine ausgewogene Work-Life-Balance, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten sowie mehr Freiheit, Flexibilität und Eigenverantwortung. Sie kennen ihren Wert für die Arbeitswelt und stellen entsprechende Forderungen an den zukünftigen Arbeitgeber. Da viele Unternehmen allerdings noch nicht auf diesen Wandel und die neuen Forderungen reagieren, kommt es häufig zu Matching-Problemen. Ein Beispiel: Während der Bewerber flexible Arbeitszeiten und eine ausgewogene Work-Life-Balance fordert, wirken diese Forderungen auf viele Unternehmen, als wäre der Bewerber faul und nicht arbeitswillig. Auf der anderen Seite bieten viele Unternehmen nicht die von der Generation Y gewünschten Eigenschaften, sodass diese kein Interesse an einem Arbeitsplatz in diesen Unternehmen haben. So kommt es entweder zu keiner Anstellung – oder zu schneller Frustration auf beiden Seiten. Laut einer Forbes-Studie, verlassen 20 % der neu angestellten Mitarbeiter ihr Unternehmen innerhalb von 18 Monaten.

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Die Partnerbörse der Unternehmen und Bewerber

Damit passende Bewerber und Unternehmen zueinander finden, gibt es immer mehr Matching-Tools. Diese funktionieren im Prinzip wie Partnerbörsen. Sowohl Unternehmen als auch Bewerber machen Angaben, was sie sich wünschen. Hinzu kommen Persönlichkeits- und Fähigkeits-Tests. Bewerbern werden nur noch Unternehmen angezeigt, die zu ihren Wünschen und Forderungen passen – und umgekehrt. Durch das entstandene Personenprofil, welches individuelle Fähigkeiten und Fertigkeiten widerspiegelt, werden die Chancen eines passenden Job-Matchings erhöht. Dabei wird hauptsächlich in den Bereichen „Persönlichkeit“, „Kognitive Fähigkeiten“, „Wissen“ und „Interessen“ unterschieden.

Was macht eigentlich ein. . .? Die digitale Branche und ihre Jobbezeichnungen

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Technology Evangelist, DevOps Engineer und Conversion Rate Optimierer – was nach futuristischen Begriffen aus einem Science-Fiction-Roman klingt, sind in Wirklichkeit Bezeichnungen für heutige Berufe in der Digitalbranche.

Anders, als bei klassischen Jobbezeichnungen, wie beispielsweise „Einzelhandelskauffrau“, wissen die wenigsten, was genau hinter diesen neuartigen Berufsbezeichnungen steckt.

Während diese neuen Berufe viele Chancen im Berufsleben mit sich bringen, führen sie also oftmals auch zu Verwirrung. Zudem kann es sich als sehr schwierig erweisen, diese Berufe zu erklären, wenn der Gegenüber keinerlei Ahnung von der digitalen Branche hat.

Digitale Berufe einfach erklärt

Damit auch Freunde, Bekannte und Familienmitglieder aus anderen Branchen oder Generationen verstehen können, was beispielsweise ein UX Designer macht, hat die Agentur Peak Ace AG in Zusammenarbeit mit OTTO 10 Jobs aus der Digitalbranche in einer Infografik zusammengefasst und mit einfachen Beispielen aus dem Familienalltag erklärt:

new work jobs infografik otto - Was macht eigentlich ein. . .? Die digitale Branche und ihre Jobbezeichnungen

Was machst du eigentlich? – eine Infografik von OTTO.

 

 

Schulabschluss – und dann? Berufs-und Studienorientierung als Schulfach

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Endlich ist es soweit. Das Ende der Schulzeit ist in Sicht… Und nun? Studieren? Eine Ausbildung machen? Und was eigentlich genau?

Diese Fragen über ihre berufliche Zukunft stellen sich deutschlandweit Schüler ab der 9. Klasse. Der Arbeitsmarkt und seine Möglichkeiten sind unübersichtlich und zu einer echten Herausforderung geworden: Bei 18.000 möglichen Studiengängen und 326 Ausbildungsberufen ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten und herauszufinden, welchen Weg man als junger Mensch einschlagen soll.

Das Problem: Viele Schulen bieten keine oder nur wenig Berufs- und Studienorientierung an. Es gibt an vielen Schulen zwar eine Orientierungswoche oder einen Projekttag, doch diese kurze Zeit genügt in der Regel nicht, um den Schülern und Schülerinnen ihre beruflichen Möglichkeiten aufzuzeigen und mit ihnen gemeinsam zu ermitteln, in welche Richtung es für sie nach dem Schulabschluss gehen soll.

Viele Schüler und Eltern unterschätzen die Qualität und die Karrieremöglichkeiten einer dualen Ausbildung und versteifen sich auf das Studium. Dass der gewählte Studiengang oder auch das Studium an sich nicht unbedingt der beste Weg war, zeigt eine Studie aus dem Jahr 2017, nach der fast jeder Dritte sein Studium abbricht. Mit einer umfassenden Berufs- und Studienorientierung im Vorfeld, würde sich wohl häufiger von Anfang an die richtige Entscheidung treffen lassen – sei es der passende Studiengang oder doch lieber eine auf die Interessen und Fähigkeiten ausgelegte duale Ausbildung.

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Hamburg als Vorreiter

Aus diesem Grund hat Hamburg seit dem Schuljahr 2018/19 als erstes Bundesland die Berufs- und Studienorientierung als regulären Unterricht in der Oberstufe eingeführt.

Der mindestens 34 Unterrichtsstunden umfassende Unterricht beinhaltet festgelegte Inhalte und wird wie andere Schulfächer benotet. In dem neuen Schulfach sollen die Schüler ihre Interessen, Stärken und Berufswünsche analysieren und genauer betrachten. Außerdem erhalten sie einen Überblick über die möglichen Studiengänge und dualen Ausbildungen und lernen Beratungseinrichtungen kennen – somit können sie herausfinden, welcher Weg der richtige für sie ist.

Aber auch außerhalb Hamburgs bieten immer mehr Schulen Berufs- und Studienorientierung als Schulfach an. Diese schulische Entwicklung ermöglicht, dass mehr Schülerinnen und Schüler rechtzeitig wissen, welche berufliche oder akademische Laufbahn sie einschlagen möchten und entspannt und mit Vorfreude in ihre berufliche Zukunft starten können.

Die Möglichkeiten nach dem Schulabschluss – welcher ist der beste Weg?

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Wer nach dem Schulabschluss in die Berufswelt starten möchte, muss sich darüber klar werden, ob er einen der 18.000 Studiengänge, einen der 326 dualen Ausbildungsberufe oder einen der 1.590 dualen Studiengänge wählt. Dabei gibt es keine pauschale Lösung – jeder Schulabgänger muss für sich entscheiden, welcher der richtige Weg für ihn ist.

Um diese Entscheidung treffen zu können, sollten die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten betrachtet und abgewogen werden.

Die Möglichkeiten

Im Studium wird ein umfangreiches und vertieftes theoretisches Wissen vermittelt, während die Studierenden ihre Zeit flexibel einteilen können. Zudem kann das Studium durch Wahlkurse an die persönlichen Interessen angepasst werden. Allerdings hat man während des Studiums kein Einkommen, es sei denn die Studierenden arbeiten neben dem Studium in einem Nebenjob, was zusätzlichen Stress und Zeitaufwand bedeutet. Durch das viele notwendige Lernen für Prüfungen und das Schreiben von Hausarbeiten, ist das Studium ohnehin sehr zeitintensiv. Hinzu kommen finanzielle Aufwendungen für Studiengebühren oder Bücher. Dadurch, dass sich aus dem Studium oftmals kein klares Berufsbild abzeichnet und durch die geringe Praxiserfahrung, stellt sich der Berufseinstieg nach dem Studium oftmals als schwierig heraus. Nichtsdestotrotz erhalten Studierende durch den hohen anerkannten Status eines Studiums oftmals höhere Aufstiegschancen und ein höheres Gehalt.

Die duale Berufsausbildung hingegen zeichnet sich durch die hohe Praxiserfahrung aus, durch die Auszubildende einen erleichterten Einstieg in neue Jobs erlangen. In Kombination mit der Vermittlung von theoretischem Wissen, wird den Auszubildenden ein umfangreiches „Rundum-Paket“ geboten. Zudem besteht die Möglichkeit, nach der Ausbildung durch die Übernahme im Ausbildungsbetrieb übergangslos einen festen Job zu erhalten. Dennoch ist es mit einer Ausbildung schwieriger in Führungspositionen zu gelangen und die Verdienstmöglichkeiten können geringer sein, als nach dem Studium. Zudem ist ein späterer Wechsel in einen anderen Berufsbereich häufig nicht ganz einfach, da die Berufsausbildungen oftmals recht spezialisiert auf ein Berufsfeld sind. Hinzu kommen regelmäßige lange Arbeitszeiten (Vollzeit) mit wenig Freiheiten in der Zeiteinteilung. Allerdings erhalten Auszubildende, im Gegensatz zu Studenten, bereits während der Ausbildungszeit eine angemessene Vergütung, bei weniger Lernstress. Zudem ist eine Ausbildung auch ohne Abitur möglich.

Das duale Studium kombiniert die Vorteile aus dem Studium und der dualen Ausbildung: Duale Studenten erhalten Praxiserfahrung in einem Unternehmen in Kombination mit dem umfangreichen und vertieften theoretischen Wissen aus dem Studium. Somit entstehen sehr gute Chancen für den Berufseinstieg, Aufstiegschancen und ein hohes Gehalt. Hierbei sollte allerdings bedacht werden, dass das duale Studium sehr zeitintensiv ist und sehr stressig sein kann. Duale Studenten haben sowohl lange, unflexible Arbeitszeiten als Vollzeitstelle im Unternehmen als auch den Studienstress mit viel Lernen, Hausarbeiten schreiben und Prüfungen. Dafür übernimmt das Unternehmen die Studienkosten und zahlt den dualen Studenten zusätzlich eine Vergütung. Hinzu kommt, dass auch hier die Möglichkeit eines übergangslosen Arbeitsverhältnisses durch Übernahme nach dem Studium besteht.

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Den richtigen Weg finden

Wer vor der Entscheidung steht, welchen beruflichen oder akademischen Werdegang er einschlagen möchte, sollte die verschiedenen Vor- und Nachteile für sich gewichten und nach seinen Wünschen, Bedürfnissen und Zielen entscheiden. Für jemanden, der später gerne in einer Führungsposition arbeiten möchte, ist beispielsweise das Studium ein guter Weg. Jemand, der lieber von Anfang an Praxiserfahrung sammelt und nicht den Fokus auf das theoretische Lernen legen möchte, ist wahrscheinlich in einer Berufsausbildung gut aufgehoben.
Somit ist keine der genannten Möglichkeiten pauschal „der beste Weg“.