Archiv der Kategorie 'Jugendstudien'
Jüngste US-Studien belegen, dass der Konsum von TV-Werbung Kinder dick macht – unabhängig von Geschlecht und Kulturkreis. Beachtenswert ist, dass die Menge des Werbekonsums nur eine untergeordnete Rolle zu spielen scheint. Sicher fördert stundenlanges Fernsehen nicht die körperliche Fitness und somit den Abbau kindlicher Fettpolster, es kommt jedoch eher darauf an, was genau der Nachwuchs schaut, wenn er vor der Mattscheibe sitzt. So stehe laut den Wissenschaftlern der University of California in Los Angeles (UCLA) die Fernsehwerbung für ungesundes Essen nachweislich im direkten Zusammenhang mit dem Übergewicht von Kindern.
So richtig war die deutsche Jugend dem Bloggen ja seit jeher nicht verfallen. Zumindest in den USA begeisterten sich 2006 noch 28 Prozent der Teenager für die kleinen Online-Tagebücher. Nach der jüngsten Studie des amerikanischen Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center bloggten 2009 jedoch nur noch 14 Prozent der Befragten. Auch bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren zeigt sich dieser Trend: Hier sank die Zahl der aktiven Blogger von 24 auf 15 Prozent. Auch Twitter spielt für US-Teenager kaum eine Rolle: Lediglich acht Prozent der 12- bis 17-Jährigen nutzen den Mikroblogging-Dienst. Diese Tendenz wird auch durch Erhebungen innerhalb Deutschlands gestützt.
Das mobile Internet ist auf der Überholspur: Bereits innerhalb von drei Jahren sollen webfähige Handys den PC beim Internetzugang den Rang ablaufen, prognostizieren Experten. “Bald wird jeder rund um die Uhr online sein”, sagt Daniel Ott, Sprecher der Initiative D21. Schon 2013 soll die Anzahl der internetfähigen Mobiltelefone die der Computer übersteigen.
Die Jugend Deutschlands sieht nichts Gutes auf sich zukommen. In keinem anderen Land sind Jugendliche so pessimistisch, wie hierzulande. Diese und andere Fragen werden in einer aktuellen UNICEF-Studie beantwortet, die das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen im internationalen Vergleich von 21 Ländern untersucht. Im Gesamtvergleich aller Bewertungskriterien belegt Deutschland nur einen durchschnittlichen achten Rang.
Wo surft die Jugend? Diese und viele andere Fragen versucht die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) zu beantworten. Diese Institution wurde im Dezember 2002 von den führenden deutschen Online-Vermarktern und -Werbeträgern gegründet. Mit der quartalsweise erscheinenden Markt-Media-Studie internet facts hat die AGOF eine umfassende Datenbasis für alle Marktpartner des Online-Werbemarktes geschaffen. Ich habe mir erlaubt, aus der unlängst erschienenen internet facts 2009-III die Daten der Zielgruppe der 14- bis 19-jährigen Jugendlichen zu extrahieren und so die jüngsten Webseiten Deutschlands zu ermitteln.
Jugendliche konsultieren unterschiedliche Medien zu unterschiedlichen Themen. Nutzen sie das Internet vor allem zur Information über Computerspiele, suchen sie im TV nach aktuellen News und in Zeitschriften nach Geschichten über Mode und Bekleidung. Die brandaktuelle JIM-Jugendstudie 2009 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs), die 1.200 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 19 Jahren im Sommer diesen Jahres befragte, zeigt dieses in sehr anschaulicher Form.
Selbst gute Produkte oder Dienstleistungen und ein perfekter Vertrieb reichen bei verschärften Wettbewerbsverhältnissen schon lange nicht mehr aus, um als Unternehmen langfristig erfolgreich zu sein. Wer Erfolg im Markt haben will, muss vielmehr ein hohes Maß an Wettbewerbsbeobachtung mit einem Maximum an Kundenorientierung verbinden. Dies leistet ein professionelles Marketingmanagement. Es übernimmt die Planung, setzt Ziele, leitet konkrete Aktionen und Programme ab und kontrolliert zusätzlich deren Wirksamkeit.
Der Microblogging-Dienst Twitter plant, seine Seite mit Hilfe von Nutzern in mehrere Sprachen übersetzen zu lassen. Versionen auf Deutsch, Spanisch, Französisch und Italienisch seinen angedacht, so Mitgründer Biz Stone am Donnerstag im Blog der Firma. Hierzu werden Freiwillige gesucht, die mittels eines Übersetzungs-Tools Vorschläge einreichen.
Sport, Gesundheit und Fitness waren schon immer Attribute der Jugend. Dies bestätigt einmal mehr die jüngst erschienene 15. „Timescout“-Jugendstudie , in der 1.200 junge Deutsche zu den bedeutendsten Jugendszenen befragt wurden. 24 Prozent der Befragten fühlen sich der Fitnessbewegung angehörig, wobei mit 27 Prozent der Anteil der Männer größer ist, als der der Frauen (21 Prozent). Die Fitness-Szene hat sich in den vergangenen Jahren als die größte Lebensstilgruppe der Jugendlichen etabliert. Mit nahezu 30 Prozent stellen junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren den größten Teil ihrer Anhängerschaft dar.
Welche Medien nutzen Kinder und Jugendliche in welcher Intensität? In welcher Weise verändert die radikale Zunahme an Multimedia das Kommunikationsverhalten von Kindern und Jugendlichen? Wie wirkt sich die virtuelle Kommunikation auf deren Identität und Sozialverhalten aus? Fördern die neuen und computergestützten Medien eine geistige Klassenschichtung? Welche Strategien bestehen zu einer verträglichen digitalen Integration?