Archiv der Kategorie 'Jugendmarketing'
Die Zielgruppe der jugendlichen Internet- und Mediennutzer stellt Unternehmen aus der Touristik in Marketingfragen, in der Kommunikation und in der Auswahl der Medien vor immer neue Herausforderungen. Unter Beteiligung ausgewiesener Experten veranstaltet die Messe Berlin in Zusammenarbeit mit RUF Jugendreisen am Freitag, dem 12.3.2010 auf der Bühne in der Halle 4.1 eine Beitragsreihe zu einem der Leitthemen der ITB 2010: Social-Media & Markenkommunikation. Ich freue mich, auch zu dieser Veranstaltung einen kleinen Beitrag leisten zu dürfen und wäre über ein volles Haus außerordentlich entzückt.
Die ITB Berlin wird in diesem Jahr in weiten Teilen unter dem Motto Social Media & Touristik stehen. Gleich mehrere Veranstaltungen widmen sich in gewohnt kompetenter Manier diesem zukunftsweisenden Thema. Den Auftakt bildet der “ITB Future Day” am Mittwoch, dem 10. März 2010. Um 14.45 Uhr findet in Halle 7.1 eine Podiumsdiskussion zum Thema “Web 2.0 and Social Media: Lessons from the Leaders” statt. Ich freue mich, in dieser erlauchten Runde einen kleinen Beitrag leisten zu dürfen.
Trend erkannt und mitgerannt. Das müssen sich die Verantwortlichen der Gebühreneinzugszentrale wohl gedacht haben, als sie ihrer Agentur Media Consulta den Auftrag erteilten eine Online-Plattform zu entwickeln, um mit dem geschätzten Gebührenzahler in aktiven Dialog zu treten. Seit dem 2. Februar ist es nun online, das – selbstverständlich gebührenfinanzierte – Forum gez-meine-meinung.de. Doch statt konstruktiver Beiträge schlagen den Betreibern Hohn, Spott, Missgunst und blanker Hass entgegen. Ein Desaster bahnt sich an. Um in der Werbung zu bleiben: Vielleicht hätten sie jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt.
So richtig war die deutsche Jugend dem Bloggen ja seit jeher nicht verfallen. Zumindest in den USA begeisterten sich 2006 noch 28 Prozent der Teenager für die kleinen Online-Tagebücher. Nach der jüngsten Studie des amerikanischen Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center bloggten 2009 jedoch nur noch 14 Prozent der Befragten. Auch bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren zeigt sich dieser Trend: Hier sank die Zahl der aktiven Blogger von 24 auf 15 Prozent. Auch Twitter spielt für US-Teenager kaum eine Rolle: Lediglich acht Prozent der 12- bis 17-Jährigen nutzen den Mikroblogging-Dienst. Diese Tendenz wird auch durch Erhebungen innerhalb Deutschlands gestützt.
Das REISENETZ, der Deutsche Fachverband für Jugendreisen, empfiehlt Eltern und Jugendlichen bei der Auswahl einer Jugendreise, die Anbieter im Vorfeld gründlich auf Seriosität und Qualität zu prüfen. Der Preis sollte nicht das entscheidende Auswahlkriterium sein, sondern vielmehr sollte die Qualität der pädagogischen Betreuung, die Vielfältigkeit des Programmangebotes und die Verpflegung am Zielort den Ausschlag geben.
Die IVW hat sich über Jahrzehnte als Messinstrument für den Print- und in jüngerer Zeit auch für den Online-Bereich etabliert. Die hier manifestierten Auflagen, Verbreitungen und Reichweiten bestimmen die Bedeutung einer Publikation und letztendlich über die Anzeigenpreise auch die wirtschaftliche Situation der Verlage. Dass die IVW den Verlagen bei der Meldung ihrer Kennzahlen einen gewissen gestalterischen Spielraum lässt, ist hinreichend bekannt.
Unter den deutschen Social Networks ist die VZ-Gruppe weiter die Nummer 1. SchülerVZ, studiVZ und meinVZ bauten mit insgesamt 16 Millionen registrierten Nutzern ihre Spitzenposition unter den deutschen Netzwerken weiter aus. Nicht nur bei der Reichweite, auch bei Nutzung und Aktivität sind die drei klar vorn. Mehr als 40 Prozent aller Nutzer besuchen ihr VZ-Netzwerk mehrmals täglich, 60 Prozent mehrmals wöchentlich und über 80 Prozent mehrmals monatlich.
Die Jugend Deutschlands sieht nichts Gutes auf sich zukommen. In keinem anderen Land sind Jugendliche so pessimistisch, wie hierzulande. Diese und andere Fragen werden in einer aktuellen UNICEF-Studie beantwortet, die das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen im internationalen Vergleich von 21 Ländern untersucht. Im Gesamtvergleich aller Bewertungskriterien belegt Deutschland nur einen durchschnittlichen achten Rang.
Nach 23 Jahren verzichtet Brausekönig Pepsi erstmalig auf TV-Schaltungen im Umfeld des diesjährigen Super Bowl-Finales in den USA. Im vergangenen Jahr sollen rund 15 Millionen US-Dollar in Spots rund um dieses wohl bedeutendste Sportereignis Amerikas geflossen sein, so berichtet horizont. Statt dessen setzen die Verantwortlichen im Jugendmarketing auf Social Media-Aktivitäten.
Wie kress berichtete, haben ARD und ZDF auch 2009 an Zuspruch bei jungen Zuschauern verloren. In der Gunst des jüngeren Publikums stand am Jahresende das Erste als größter Verlierer da. Gegenüber dem EM- und Olympiajahr 2008 musste die ARD einen Verlust von 0,9 Prozentpunkten auf nun 6,6 Prozent hinnehmen. Ähnlich gestalten sich die Verluste beim ZDF: Die Mainzer verzeichneten einen Quoteneinbruch um 0,7 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent in der jungen Zielgruppe.